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Karte von Radolfzell

Spuren der NS-Herrschaft in Radolfzell


Opfer rechter Gewalt

Todesopfer rechter Gewalt 1990-2010



Archive

Hier werden relevante Archive mit bekannten oder vermuteten Beständen, die einen Bezug zur NS-Zeit von Radolfzell aufweisen, aufgeführt. Die Reihenfolge ergibt sich aus der Entfernung des Archivs von Radolfzell.

Besuchsvorbereitung und anschließende Auswertung von Archiven wird im internen Bereich dieses Wikis organisiert.

Stadtarchiv Radolfzell

Stadtarchiv Konstanz

  • Personengeschichtliche Dokumentation (u.a. Jöhle, Speer)
  • Bestand S II (Hauptamt) evtl. Beziehungen zu Radolfzell, zur SS als Empfängerüberlieferung
  • Friedhofablieferungen (Einäscherungen von KZ-Häftlingen)
  • Bildsammlungen der ganzen Region (Sammlung Fischer)
  • Benediktinerplatz 5, 78459 Konstanz
  • Montag bis Donnerstag: 08:00 - 12:30 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr, Freitag: 08:00 - 12:30 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr
  • Leitung: Dr. Jürgen Klöckler, Telefon: 07531 900-600, Fax: 07531 61743, KloecklerJ@stadt.konstanz.de

Kreisarchiv Konstanz

  • Bildersammlung (NSDAP-Album 1933-1940)
  • Winterersteig 5-7, 78462 Konstanz
  • Tel: 07531/800-1901, Fax: 07531/800-190
  • Kreisarchivar Wolfgang Kramer
  • kreisarchiv@LRAKN.de

Stadtarchiv Singen

  • Personenbezogene Recherchen, Sinti und Roma
  • Briefwechsel Otto Blesch-Carl Diez u.a.
  • Julius-Bührer-Str. 2, 78207 Singen (Hohentwiel)
  • Tel: 07731/85-248
  • Abteilungsleiterin: Reinhild Kappes
  • archiv.stadt@singen.de

Staatsarchiv Sigmaringen

  • Bestand Wü 29/3 T 1: Staatsanwaltschaft Tübingen: Strafakten im Grafeneck-Prozess („Euthanasie“akten) → Digitalisate
  • Karlstraße 1+3, Sigmaringen
  • Postfach 1638, 72486 Sigmaringen
  • Tel: 07571/101-551, * Fax: 07571/101-552
  • E-Mail: stasigmaringen@la-bw.de

Staatsarchiv Freiburg

  • Akten der SS-Verfahren der Staatssanwaltschaft Konstanz wurden an das Staatsarchiv abgegeben.
  • Patientenakten der Heil- und Pflegeanstalt Konstanz mit Bezug zu den „Euthanasie“morden in Grafeneck. Bestand B 822/3
  • 250.000 Entnazifizierungsakten Bestand D 180/2 Achtung umfangreich!
  • Karten des Südbadischen Raums bis 20. Jahrh.
  • Colombistraße 4, 79098 Freiburg
  • Tel: 0761/38060-0, Fax: 0761/38060-13
  • E-Mail: stafreiburg@la-bw.de

Bundesarchiv Freiburg, Abt. Militärarchiv

  • Wiesentalstraße 10, 79115 Freiburg
  • Archivfachlicher Dienst, Telefon: 0761/47817-864
  • Tel: 0761/47817-0, Fax: 0761/47817-900
  • E-Mail: militaerarchiv@bundesarchiv.de
  • Mo. - Do.: 08:00 Uhr - 18:00 Uhr, Fr.: 08:00 Uhr - 16:00 Uhr

Bundesarchiv: Außenstelle Ludwigsburg

  • Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung Nationalsozialistischer Verbrechen
  • Aufgabe der Zentralen Stelle ist es, das gesamte erreichbare ermittlungsrelevante Material über nationalsozialistische Verbrechen weltweit zu sammeln, zu sichten und auszuwerten.
  • Hauptziel ist es dabei, nach Ort, Zeit und Täterkreis begrenzte Tatkomplexe herauszuarbeiten und noch verfolgbare Beschuldigte festzustellen.

Generallandesarchiv Karlsruhe

  • NSDAP Verbände und Gliederungen, Außenstelle SS/SD, Gauleitung Baden/Strasbourg Bestand 465 c
  • Nördliche Hildapromenade 3, D-76133 Karlsruhe
  • Tel: 0721/926-2206, Fax: 0721/926-2231
  • glakarlsruhe@la-bw.de

Schweizerisches Bundesarchiv, Bern

ITS Arolsen

  • International Tracing Service
  • 50 Millionen Hinweise auf rund 17,5 Millionen Opfer des Nationalsozialismus

Bundesarchiv: Berlin Document Center (BDC)

  • Personalunterlagen von SS-Angehörigen (ca. 350 000 AE)
  • Zentrale Mitgliederkartei der NSDAP (ca. 11 Mio. Karteien)

Deutsche Dienststelle (WASt)

  • Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht
  • Verzeichnis von 18 Mio. Teilnehmern des II. Weltkrieges (Wehrmachtsoldaten und Angehörige anderer militärischer bzw. militärähnlicher Verbände)
  • Hunderte Mio. Namen in Erkennungsmarkenverzeichnissen, Personalveränderungslisten, Verlustunterlagen, Unterlagen von Kriegsgefangenen und einer Zentralgräberkartei des 2. Weltkriegs
  • Eichborndamm 179, D-13403 Berlin
  • Mo.-Mi. 9.00-14.00 Uhr, Do. 10.00-18.00 Fr. 9.00-13.00 Uhr
  • Tel. +49 (030) 41904-0, Fax. +49 (030) 41904-100

Außenministerium Frankreich (La Courneuve)

  • Unterlagen der französischen Militärregierung aus dem Kreis Konstanz
  • Zwangsarbeitsakten
  • Ministère des Affaires étrangères et européennes Direction des Archives
  • 3, rue Suzanne Masson, 93126 La Courneuve Cedex
  • Tel. (33) (0)1 43 17 70 30 / 70 48 / 70 36 / 42 42

Termine

Thälmann-Stolpersteine am 20.2.2018 in Singen/Htwl.

Am 20.2.2018 werden für Ernst, Rosa und Irma Thälmann in Singen/Htwl. zum ersten Mal 3 Stolpersteine verlegt. Der genaue Ort und die Uhrzeit werden noch bekanntgegeben. Irma und Rosa waren bei guten Freunden in Singen/Htlw. untergekommen und im August 1944 verhaftet und ins KZ Ravensbrück eingeliefert worden.

Das wird der Text der Stolpersteine sein:

ERNST THÄLMANN
JG. 1886
VORSITZENDER KPD
REICHSTAGSMITGLIED
GESTAPOHAFT AB 3.3.1933
ERMORDET 14.8.1944
KZ BUCHENWALD

HIER WOHNTE
ROSA THÄLMANN
JG. 1890
IM WIDERSTAND/KPD
VERHAFTET 1944
RAVENSBRÜCK
BEFREIT

HIER WOHNTE
IRMA VESTER
GEB.THÄLMANN
JG. 1919
VERHAFTET 1944
RAVENSBRÜCK
BEFREIT

2017/12/10 13:14 · sw · 0 Kommentare

Stolperstein-Treffen am 26.11.2017

Am Sonntag den 26.11.2017 trifft sich die Stolperstein Initiative Radolfzell um 14 Uhr im Cafe Fino.

Einziger TOP bislang ist die Beschlussfassung über den Antrag, die Initiative nach über einem Jahr der Nichtaktivität aufzulösen.

2017/11/22 21:14 · sw · 0 Kommentare

9. November 2017: Gedenken an den 79. Jahrestag der Reichspogromnacht 1938

Gedenkstättenort Radolfzell: Keine offizielle Gedenkveranstaltung

Jedem ist es an diesem Tag unbenommen und jeder sei dazu eingeladen, sich auch in diesem Jahr an der bundesweiten Stolperstein-Putz- und Mahnaktion zu beteiligen und die 23 in Radolfzell und Markelfingen verlegten Stolpersteine zu putzen, eine Kerze anzuzünden und eine Blume niederzulegen; auch an den Gedenkstätten vor der ehemaligen SS-Kaserne und am ehemaligen SS-Schießstand.

Stolpersteine für Lotte und Josef Bleicher, Höllstr. 1

Wider das Vergessen, zum mahnenden Gedenken.

2017/11/07 13:42 · Markus Wolter · 0 Kommentare

Performance "508 ... Gegen das Vergessen"

Freitag, 11.08.2017, um 14:00 Uhr am Mahnmal im ZfP Reichenau

Im Gedenken an die 1940/41 im Rahmen der NS-Euthanasie ermordeten 508 Patienten in Reichenau schuf der Konstanzer Künstler Alexander Gebauer 1988 das „Mahnmal für die Opfer der NS-Euthanasie“ auf dem Gelände des ZfP. In Verbindung mit diesem Kunstwerk findet eine bewegende Aufführung, changierend zwischen Konzert und Performance, mit Bernhard Thomas Klein (Musiker und Komponist), Christine Koch (Bildhauerin) und Andieh Merk (Musiker) statt.

Weitere Informationen und den genauen Ablauf können Sie dem angefügten Faltblatt entnehmen: Faltblatt (6,4 MB)

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung bei jedem Wetter unter freiem Himmel stattfindet. Es werden einfache Sitzgelegenheiten und Pavillons als Sonnen- oder Regenschutz zur Verfügung stehen.

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung wird organisiert und durchgeführt vom ZfP Reichenau und der Reihe „Kunst belebt“ des BodenseeKulturraum e.V., unterstützt von der Kunststiftung Landkreis Konstanz.

2017/08/07 20:08 · sw · 0 Kommentare

Duft der Steine - Theaterstück von Gerhard Zahner

Regie: Waltraud Rasch

Uraufführung: 21. September 2017

weitere Aufführungen 22.,23. September 6.,7., 20.,21. Oktober

Zeit: 20 Uhr

Ort: Theater-Zeller-Kultur, Fürstenbergstrasse 7a, 78315 Radolfzell

Karten: kartenbestellung@zellerkultur.de, Tel. 07732 8233941

Alice Fleischel wollte mit ihrem Sohn Günther nach dessen Entlassung die Flucht nach Brasilien wagen, aus diesem Grund wartete sie im Frühling 1940 im Hotel Schiff in Radolfzell auf ihn. Zu diesem Zeitpunkt in ihrer Geschichte setzt unser Theaterstück ein. Hier wird „unsübersteigend“ und beklemmend das Seelenleben eines Flüchtlings aufgezeigt. Wie Alice Fleischel im Schatten der Angst, des Misstrauens und der Ungerechtigkeit auf sich allein gestellt leben muss. In Ungewissheit und Schmerz, den widrigen Umständen zum Trotz zwischen vier Wänden ausharrt. Ihr einziger Berührungspunkt zur Außenwelt und der einzige warme Lichtblick in ihrem Leben ist der Hotelier Strudel, der sie beschützt. Obwohl sie ohne festen Wohnsitz und nur auf Fremdenzettel gemeldet ist, unterlässt er es die vorgeschriebene Anzeige zu erstatten. Auch als der Bürgermeister im Sommer 1940 anordnet, dass die Jüdin Stadt und Hotel zu verlassen habe, gewährt ihr Strudel weiter Obdach und riskiert dabei sein eigenes Leben.

2017/07/18 19:08 · sw · 0 Kommentare
 
archive.txt · Zuletzt geändert: 2014/08/12 12:15 von mw
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