Aktuelles
Stolpersteine
Radolfzell
Bodenseeregion
Recherche
Wiki
Karte von Radolfzell

Spuren der NS-Herrschaft in Radolfzell


Opfer rechter Gewalt

Todesopfer rechter Gewalt 1990-2010



Bibliographie

Ausgewählte Quellen und Texte zur Zeit des Nationalsozialismus in Radolfzell, der Bodenseeregion und darüber hinaus. Besonders empfehlenswerte Lektüre ist mit Empfehlung hervorgehoben.

Monografien, Sammelbände

  • Aly, Götz: Die Belasteten. 'Euthanasie' 1939-1945. Eine Gesellschaftsgeschichte. Frankfurt a. M., S. Fischer 2013.
  • Barkow, Ben / Gross, Raphael / Lenarz, Michael (Hg.): Novemberpogrom 1938. Die Augenzeugenberichte der Wiener Library, London. Frankfurt a. M., Jüdischer Verlag 2008.
  • Battel, Franco: Wo es hell ist, dort ist die Schweiz. Flüchtlinge und Fluchthilfe an der Schaffhauser Grenze zur Zeit des Nationalsozialismus. Zürich 2000.
  • Bauz, Ingrid; Brüggemann, Sigrid; Maier, Roland (Hrsg.): Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern, Schmetterling, 2012.
  • Benz, Wolfgang (Hg.); Distel, Barbara (Hg.): Das Konzentrationslager Dachau 1933 - 1945. Geschichte und Bedeutung, BLZ, München 1994, S. 30-37.
  • Besnecker, Fritz: Das widerständige Leben des Friedrich B. 80 Jahre deutsche Geschichte - unten erlebt und aufgeschrieben von einem Antifaschisten und Kommunisten in Baden-Württemberg. Pahl-Rugenstein, Bonn 2011
  • Bloch, Erich: Geschichte der Juden von Konstanz im 19. und 20. Jahrhundert. Eine Dokumentation. Stadler, 1996.
  • Bloch, Erich: Das verlorene Paradies. Ein Leben am Bodensee 1897-1939. Sigmaringen, 1992.
  • Blumenthal, Otto: Die Verhaftung. In: Schoenberner, Gerhard (Hrsg.): Wir haben es gesehen. Augenzeugenberichte über die Judenverfolgung im Dritten Reich. Hamburg, 1962.
  • Böhler, Jochen: Auftakt zum Vernichtungskrieg. Die Wehrmacht in Polen 1939, Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung, Bd. 550, Bonn 2006, Fischer-Taschenbuch Verlag, Frankfurt 2006.
  • Bohn, Willi: Transportkolonne Otto. Frankfurt/Main, 1970.
  • Bohny-Reiter, Friedel, Camp de Rivesaltes, Tagebuch einer Schweizer Schwester in einem französischen Internierungslager 1941-1942. Erweiterte Neuausgabe, Konstanz (Januar) 2010.
  • Bosch, Manfred: 'Der Abschied von Singen fiel uns nicht schwer…' Die Hohentwielstadt als letzte deutsche Station auf der Flucht verfolgter Juden. Singen 1983.
  • Bosch, Manfred: Als die Freiheit unterging. Eine Dokumentation über Verweigerung, Widerstand und Verfolgung im Dritten Reich in Südbaden. Konstanz 1985.
  • Bosch, Manfred: Bohème am Bodensee. Literarisches Leben am See von 1900 bis 1950. Lengwil, 1996.
  • Bosch, Manfred / Burger, Oswald: „Es war noch einmal ein Traum von einem Leben“. Schicksale jüdischer Landwirte am Bodensee 1930-1960. Mit einem Beitrag von Christoph Knüppel. Konstanz 2015.
  • Bundschuh, Werner: Das „Kartell des Schweigens“ bekommt Risse. In: Hanno Loewy, Peter Niedermair (Hg.): Hier. Gedächtnisorte in Vorarlberg 38-45, Hohenems-Wien: Bucher Verlag 2008, S. 126-147
  • Burchardt, Lothar; Schott, Dieter; Trapp, Werner: Konstanz im 20. Jahrhundert. Die Jahre 1914 bis 1945. Konstanz 1990.
  • Eckart, Wolfgang Uwe: Medizin in der Diktatur. Ideologie, Praxis, Folgen. Böhlau Verlag, Wien, Köln, Weimar 2012.
  • Eiber, Ludwig: Außenlager des Konzentrationslagers Dachau. Bestandsaufnahme - Perspektiven, in: Spuren des Nationalsozialismus. Gedenkstättenarbeit in Bayern, Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, München 2000, S. 111-121.
  • Eitel, Peter (Hg.): Ravensburg im Dritten Reich: Beiträge zur Geschichte der Stadt. Oberschwäbische Verl.-Anstalt, Ravensburg 1997
  • Engelsing, Tobias: Das jüdische Konstanz. Blütezeit und Vernichtung. Mit Beiträgen von Manfred Bosch, Lisa Foege und Birgit Lockheimer. Konstanz, Südverlag 2015.
  • Engelsing, Tobias: „Wir sind in Deutschland und nicht in Russland“: Eine Alltagsgeschichte der Volksschule in den Jahren 1933 - 1949 am Beispiel der Stadt Radolfzell am Bodensee, Faude, Konstanz 1987. Empfehlung
  • Engwert, Andreas / Kill, Susanne: Sonderzüge in den Tod. Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn. Köln/Weimar/Wien, Böhlau Verlag 2009.
  • Faulstich, Heinz: Von der Irrenfürsorge zur „Euthanasie“. Geschichte der badischen Psychiatrie bis 1945. Freiburg, 1993.Empfehlung
  • Frei, Alfred G. (Hg.); Runge, Jens (Hg.): Erinnern - Bedenken - Lernen. Das Schicksal von Juden, Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen zwischen Hochrhein und Bodensee in den Jahren 1933-1945. Sigmaringen, 1990
  • Friedländer, Saul: Das Dritte Reich und die Juden. Die Jahre der Verfolgung. 1933 - 1939. München, Beck 1998.
  • Friedländer, Saul: Das Dritte Reich und die Juden. Die Jahre der Vernichtung. 1939 - 1945. München, Beck 2006.
  • Friedrich, Eckhardt (Hrsg.); Schmieder-Friedrich, Dagmar (Hrsg.): Die Gailinger Juden. Materialien zur Geschichte der Jüdischen Gemeinde Gailingen aus ihrer Blütezeit und den Jahren der gewaltsamen Auflösung. Konstanz, 1981.
  • Fröbe, Rainer: Der Arbeitseinsatz von KZ-Häftlingen und die Perspektive der Industrie, 1943-1945, in: „Deutsche Wirtschaft“. Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen für Industrie und Behörden, hg. v. d. Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, Hamburg 1991
  • Fröbe, Rainer: KZ-Häftlinge als Reserve qualifizierter Arbeitskraft. Eine späte Entdeckung der deutschen Industrie und ihre Folgen, in: Ulrich Herbert, Karin Orth, Christoph Dieckmann (Hg.): Die nationalsozialistischen Konzentrationslager - Entwicklung und Struktur, Bd. II, Göttingen 1998
  • Götz, Franz: Geschichte der Stadt Radolfzell. Schrift- und Bilddokumente, Urteile, Daten. Radolfzell (Hegau-Bibliothek; Band 12) 1967
  • Herbert, Ulrich (Hg.): Europa und der „Reichseinsatz“. Ausländische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge in Deutschland 1938-1945, Essen 1991.
  • Grandt, Michael: Unternehmen Wüste. Hitlers letzte Hoffnung. Das NS-Ölschieferprogramm auf der Schwäbischen Alb. Tübingen 2002.
  • Halbauer, Manuel: Fluchthelfer an Hochrhein und Bodensee 1938-1943, in: Wette, Wolfram (Hg.): Stille Helden. Judenretter im Dreiländereck während des Zweiten Weltkrieges. Freiburg i. Br. 2005.
  • Harten, Hans-Christian: Himmlers Lehrer. Die Weltanschauliche Schulung in der SS 1933-1945, Paderborn 2014; zur USR hier das Kapitel „Unterführerschulen“, S. 324ff.
  • Hausendorf, Sebastian: Radolfzell im „Dritten Reich“ 1933-1939. In: Stadt Radolfzell am Bodensee, Abteilung Stadtgeschichte (Hrsg.): Radolfzell am Bodensee - Die Chronik. Stadler, Konstanz 2017, ISBN 978-3-7977-0723-9, S. 246-267.
  • Hausendorf, Sebastian: »Eine böse Mißwirtschaft«. Radolfzell 1933-1935. Konstanz, UVK 2012.Empfehlung
  • Herbert, Ulrich: Fremdarbeiter. Politik und Praxis des „Ausländer-Einsatzes“ in der Kriegswirtschaft des Dritten Reiches, Berlin-Bonn 1999.
  • Hensle, Michael: „Rundfunkverbrechen“ vor nationalsozialistischen Sondergerichten. Eine vergleichende Untersuchung der Urteilspraxis in der Reichshauptstadt Berlin und der südbadischen Provinz. Diss., Zentrum für Antisemitismusforschung, Berlin 2001, TU-Berlin, Online, PDF
  • Herbert, Ulrich: Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland. Saisonarbeiter, Zwangsarbeiter, Gastarbeiter, Flüchtlinge, München 2001
  • Hilberg, Raul: Die Vernichtung der Europäischen Juden, Bd. 1 bis 3, Fischer, 1999.
  • Hofmann, Andrea: Künstler auf der Höri. Zuflucht am Bodensee in der ersten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts. Konstanz, 1989.
  • Jenner, Harald: Quellen zur Geschichte der “Euthanasie”-Verbrechen 1939-1945 in deutschen und österreichischen Archiven. Ein Inventar. Im Auftrag des Bundesarchivs bearbeitet von Dr. Harald Jenner 2003/2004; Bundesarchiv Berlin, PDFEmpfehlung
  • Johann-August-Malin-Gesellschaft (Hg.): Von Herren und Menschen. Verfolgung und Widerstand in Vorarlberg 1933-1945. Beiträge zu Geschichte und Gesellschaft Vorarlbergs, Band 5. Bregenz, Fink's Verlag 1985, 411 Seiten (vergriffen)
  • Kappes, Reinhild: … und in Singen gab es keine Juden? Eine Dokumentation. Hrsg.: Kulturamt der Stadt Singen. Sigmaringen, 1991.
  • Kastilan, Jochen: Das Konzentrationslager Spaichingen. In: Spaichinger Stadtchronik, Spaichingen, 1990
  • Keller, Erwin: Als die Franzosen kamen. Kriegsende 1945 im oberen Hegau. Eine Dokumentation über das Ende des 2. Weltkrieges 1945-1946. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein und der Stadt Aach. Singen, 1985.
  • Keller, Stefan: Grüningers Fall. Geschichten von Flucht und Hilfe, Zürich 1993.
  • Klee, Ernst: „Euthanasie“ im NS-Staat. Die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“, Frankfurt 1983.
  • Klee, Ernst: „Euthanasie“ im Dritten Reich. Die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“. Vollständig überarbeitete Neuausgabe, Frankfurt 2010.
  • Klee, Ernst: Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945, Frankfurt a. M. 2001.
  • Klöckler, Jürgen: Eine Ikone der Fasnacht am Bodensee. Zur NS-Vergangenheit des Konstanzer und Stockacher Fasnachters Willi Hermann, in: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensee und seiner Umgebung, 137. Heft 2019, Thorbecke, Ostfildern 2019, (32 S.), Sonderdruck, Thorbecke, Ostfildern 2019Empfehlung
  • Klöckler, Jürgen: Selbstbehauptung durch Selbstgleichschaltung. Die Konstanzer Stadtverwaltung im Nationalsozialismus. Konstanzer Geschichts- und Rechtsquellen. Hrsg. vom Stadtarchiv Konstanz. XLIII. Thorbecke, Ostfildern 2012.Empfehlung
  • Klöckler, Jürgen: SS-Obersturmbannführer Heinrich Koeppen. Zur Biographie des ersten Kommandanten der Radolfzeller SS-Kaserne, in: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung, Band 129, Thorbecke, Ostfildern 2011, S. 287-290. Digitalisat.Empfehlung
  • Klöckler, Jürgen: Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Konstanz im Zweiten Weltkrieg. In: Klöckler, Jürgen (Hg.): Konstanz in beiden Weltkriegen, UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2004.
  • Klöckler, Jürgen (Hg.): Konstanz in beiden Weltkriegen, UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2004.
  • Knauer, Mathias; Frischknecht, Jörg: Die unterbrochene Spur. Antifaschistische Emigration in der Schweiz von 1933 bis 1945. Zürich, 1983.
  • Koop, Volker: In Hitlers Hand. Sonder- und Ehrenhäftlinge der SS, Wien, Köln, Weimar 2010, hier das Kapitel: Die Verfolgung der französischen Elite, zu Maxime Weygand hier S. 122-129.
  • Krummenacher-Schöll, Jörg: Flüchtiges Glück. Die Flüchtlinge im Grenzkanton St. Gallen zur Zeit des Nationalsozialismus, Zürich 2005.
  • Krummenacher-Schöll, Jörg: Rettungshafen Ostschweiz. Die Flüchtlingsströme am Bodensee zum Ende des Zweiten Weltkriegs. In: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung, Band 125, Thorbecke, Ostfildern 2007, S. 153-170. Digitalisat.
  • Landesstelle für Museumsbetreuung Baden-Württemberg (Hg.) Dorf unter dem Hakenkreuz. Diktatur auf dem Land im deutschen Südwesten 1933 bis 1945.
  • Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (Hg.): Formen des Widerstands im Südwesten. 1933-1945. Scheitern und Nachwirken. Süddeutsche Verlagsgesellschaft Ulm, 1994.
  • Landtag von Baden-Württemberg (Hg.), Das Gedenkbuch für NS-Verfolgte und dabei zu Tode gekommene württembergische und badische Abgeordnete, Stuttgart o.J. (2004?)
  • Lieske, Dagmar: Unbequeme Opfer? „Berufsverbrecher“ als Häftlinge im KZ Sachsenhausen. Metropol Verlag, Berlin 2016.
  • Mack, Cécile: Die badische Ärzteschaft im Nationalsozialismus. Peter Lang, Frankfurt a. M. 2001.
  • Meier, Ingeborg: Die Stadt Singen am Hohentwiel im Zweiten Weltkrieg. Konstanz, 1992.
  • Meier, Ingeborg: Zwangsarbeiter. In: Gottmadingen. Vom Bauernhof zur Industriegemeinde. Gottmadingen 1997. S. 229-246.
  • Meyer, Fredy: Wahlwies. Ein Dorf und seine Geschichte. Stähle Druck und Verlag. Engen 1990.
  • Mitscherlich, Alfred / Mielke, Fred: Das Diktat der Menschenverachtung. Eine Dokumentation. Verlag Lambert Schneider, Heidelberg 1947.
  • Mitscherlich, Alfred / Mielke, Fred: Wissenschaft ohne Menschlichkeit Medizinische und eugenische Irrwege unter Diktatur, Bürokratie und Krieg. Verlag Lambert Schneider, Heidelberg 1949.
  • Moos, Samuel: Die Geschichte der Juden in Hegaudorf. Randegg, 1986.
  • Moser, Arnulf: Die Napola Reichenau: von der Heil- und Pflegeanstalt zur nationalsozialistischen Eliteerziehung; (1941 - 1945). Konstanz: Stadler, 1997
  • Moser, Arnulf: Wilhelm Schürmann-Horster (1900 - 1943). Ein politischer Schauspieler als Opfer des Nationalsozialismus. In: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung, Band 125, Thorbecke, Ostfildern 2007, S. 141-152. Digitalisat.
  • Müller-Hill, Benno: Tödliche Wissenschaft. Die Aussonderung von Juden, Zigeunern und Geisteskranken 1933-1945. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt 1984, ²1988.Empfehlung
  • Oesterle, Kurt: Doktor Faust besiegt Shylock. Wie Ludwig Finckh den Hohenstoffel rettete und wie der Reichsführer-SS Heinrich Himmler als sein Mephisto ihm dabei half, in: Hegau 42 (1997/98), S. 191-208. Jetzt auch im e-book: Kurt Oesterle: Heimatsplitter im Weltgebäude, 2017.
  • Orth, Karin: Das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Eine politische Organisationsgeschichte, Hamburg 1999.
  • Ottenheimer, Fritz: Wie hat das geschehen können, Von Konstanz in die USA durch den Krieg und zurück. In Wiehn, Erhard Roy (Hg.): Jüdische Schicksale 1925 – 1996, Konstanz 1996
  • Overlack, Anne: „In der Heimat eine Fremde“. Das Leben einer deutschen jüdischen Familie im 20. Jahrhundert. Tübingen, Klöpfer & Meyer 2016.
  • Paul, Gerhard; Mallmann, Klaus-Michael (Hg.): Die Gestapo im Zweiten Weltkrieg. Heimatfront und besetztes Europa. Primus. Darmstadt 2000.
  • Peter, Klaus Michael: Stadtrundfahrt durch die Geschichte der Stadt Singen (Hohentwiel) 1930-1950. Singen 1988.
  • Picard, Jacques: Die Schweiz und die Juden 1933-1945. Schweizerischer Antisemitismus, jüdische Abwehr und internationale Migrations- und Flüchtlingspolitik, Zürich 1997.
  • Picard, Jacques: Die Schweiz. Hilfe, Selbsthilfe und Solidarität entlang der Grenze, in: Wolfgang Benz, Juliane Wetzel (Hg.): Solidarität und Hilfe für Juden während der NS-Zeit, Bd.1, Berlin 1996, S.233-261.
  • Pichler, Meinrad: NS-Herrschaft in Vorarlberg 1938-1945. In: Hanno Loewy, Peter Niedermair (Hg.): Hier. Gedächtnisorte in Vorarlberg 38-45, Hohenems-Wien: Bucher 2008, S. 112-125
  • Pichler, Meinrad (Hg.): Nachträge zur neueren Vorarlberger Landesgeschichte. Beiträge zu Geschichte und Gesellschaft Vorarlbergs, Band 1. Bregenz, Fink's Verlag 1983 (1. Aufl. 1982), 212 Seiten (vergriffen)
  • Pretsch, Hermann J. (Hg.): „Euthanasie“. Krankenmorde in Südwestdeutschland. Die nationalozialistische 'Aktion T4' in Württemberg 1940 bis 1945. Zwiefalten, Verl. Psychiatrie und Geschichte 1996.
  • Proske, Wolfgang (Hg.): Täter, Helfer, Trittbrettfahrer. NS-Belastete in Baden-Württemberg. Bislang erschienen: Band 1: Ostalb (Ulm, Klemm + Oelschläger 2010); Band 2: Ulm/Neu-Ulm (2013); Band 3: Östliches Württemberg (2014); Band 4: Oberschwaben (Gerstetten, Kugelberg 2015); Band 5: Bodenseeraum (Gerstetten, Kugelberg 2016); Band 6: Südbaden (Gerstetten, Kugelberg 2017); Band 7: Nordbaden (Gerstetten, Kugelberg 2017), Band 8: Nördliches Baden-Württemberg (Gerstetten 2018), Band 9: Südliches Baden-Württemberg (Gerstetten 2018). Zur Schriftenreihe: Website des Herausgebers. Empfehlung
  • Raim, Edith: Justiz zwischen Diktatur und Demokratie. Wiederaufbau und Ahndung von NS-Verbrechen in Westdeutschland 1945-1949. München, Oldenbourg Verlag 2013.Empfehlung
  • Rathke, Hartmut: Stockach im Zeitalter der Weltkriege. (Hegau-Bibliothek Bd. 123), Konstanz 2004.
  • Reichhardt, Horst (Hg.): Die Frau eines Rabbiners erinnert sich: (1933 - 1938) / Jenny Bohrer. Schaffhausen, Loco 2005.
  • Richter, Gabriel (Hrsg.): Die Fahrt ins Graue(n). Die Heil- und Pflegeanstalt Emmendingen 1933-1945 und danach. Zweite, durchgesehene und erweiterte Auflage, Emmendingen 2005.
  • Römer, Gernot: „Wir haben uns gewehrt“. Wie Juden aus Schwaben gegen Hitler kämpften und wie Christen Juden halfen, Augsburg 1995, S. 17-21
  • Römer, Gernot: Der Leidensweg der Juden in Schwaben, Augsburg 1983, S. 88-90;
  • Rohrkamp, René: „Weltanschaulich gefestigte Kämpfer“. Die Soldaten der Waffen-SS 1933-1945. Organisation - Personal - Sozialstrukturen. Paderborn, München, Wien, Zürich, F. Schöningh 2010.
  • Roos, Dorothea: Der Karls­ru­her Ar­chi­tekt Her­mann Rein­hard Alker. Bauten und Projekte 1921 bis 1958, Tübingen, Berlin 2012.
  • Roser, Hubert (Hg.): Widerstand als Bekenntnis. Die Zeugen Jehovas und das NS-Regime in Baden und Württemberg. UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 1999
  • Ruch, Christian / Rais-Liechti, Myriam / Peter, Roland: Geschäfte und Zwangsarbeit. Schweizer Industrieunternehmen im «Dritten Reich», Zürich 2001.
  • Schadt, Jörg (Bearb.) / Stadtarchiv Mannheim (Hg.): Verfolgung und Widerstand unter dem Nationalsozialismus in Baden. Die Lageberichte der Gestapo und des Generalstaatsanwalts Karlsruhe 1933-1940. Kohlhammer, Stuttgart 1976
  • Schaefer, William: Schicksale männlicher Opfer des § 175 StGB in Südbaden 1933-1945, in: Zeitschrift des Breisgau-Geschichtvereins „Schau-ins-Land“, 128. Jahrbuch 2009, S. 145-170. Online: Freiburger historische Bestände-digital, UB Freiburg.
  • Schäfer, Michael; Stender, Detlef: Auf den Spuren des Bären. Der Singener Geschichtspfad. Singen, 1989.
  • Schalm, Sabine: Überleben durch Arbeit? Außenkommandos und Außenlager des KZ Dachau 1933-1945. Berlin 2009 Empfehlung
  • Schnabel, Thomas / LPB BW, Haus der Geschichte BW (Hrsg.): Formen des Widerstands im Südwesten 1933-1945. Scheitern und Nachwirken. Ulm 1994.
  • Schoppmann, Claudia: Fortgesetzte Beihilfe zur illegalen Auswanderung von Juden nach der Schweiz. Das Hilfsnetz um Luise Meier und Josef Höfler, in: Wolfram Wette (Hg.): Stille Helden. Judenretter im Dreiländereck während des Zweiten Weltkrieges. Freiburg i. Br. 2005.
  • Schulte, Jan Erik / Wildt, Michael (Hrsg.): Die SS nach 1945. Entschuldungsnarrative, populäre Mythen, europäische Erinnerungsdiskurse. Göttingen 2018.
  • Schwersenz, Jizcha: Die versteckte Gruppe. Ein jüdischer Lehrer erinnert sich. Berlin, 1988.
  • Schwarz, Gudrun: Die nationalsozialistischen Lager, Frankfurt/Main-New York 1990
  • Seiffert, Hans-Hermann: Entrechtet - verschleppt - ermordet — Der Weg der Konstanzer Jüdin Johanna Hammel in die Gaskammer von Auschwitz-Birkenau 1898-1942. Konstanz 2007 (Erweiterte Neuausgabe für Herbst 2010 geplant).
  • Seiffert, Hans-Hermann: In Argentinien gerettet - in Auschwitz ermordet - Die Schicksale der jüdischen Familien Salomon Guggenheim aus Konstanz und Abraham Guggenheim aus Donaueschingen 1933-1942. Konstanz (April) 2010.
  • Spoerer, Mark: Zwangsarbeit im Dritten Reich. Verantwortung und Entschädigung, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 51 (2000)
  • Spoerer, Mark: Zwangsarbeit unter dem Hakenkreuz. Ausländische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge im Deutschen Reich und im besetzten Europa 1939-1945, Stuttgart-München 2001.
  • Stadt Tuttlingen (Hrsg.): Nationalsozialismus in Tuttlingen. Beiträge zur Zeitgeschichte. Tuttlingen, 1985
  • Stadtverwaltung Radolfzell, Abteilung Stadtgeschichte (Hg.), Hildegard Bibby (Texte): Schriftenreihe zur Geschichte der Stadt Radolfzell am Bodensee. Band 1: „Das ist mir in Erinnerung geblieben“ - ZeitzeugInnen in Radolfzell 1930-1950, Interviews: Arbeitskreis ZeitzeugInnen in Radolfzell 1930-1950, Konstanz 2015.
  • Steinbach, Peter / Stöckle, Thomas / Thelen, Sibylle / Weber, Reinhold (Hg.): Entrechtet - verfolgt - vernichtet. NS-Geschichte und Erinnerungskultur im deutschen Südwesten. Landeskundliche Reihe Bd. 45, Landeszentrale für Politische Bildung, Stuttgart 2016. Vgl.: zum Download.
  • Stolle, Michael: Die Geheime Staatspolizei in Baden. Personal, Organisation, Wirkung und Nachwirken einer regionalen Verfolgungsbehörde im Dritten Reich. UVK-Verlagsgesellschaft, Konstanz 2001
  • Tholander, Christa: Fremdarbeiter. Ausländische Arbeitskräfte in Friedrichshafen, Diss. Univ. Konstanz, Konstanz: Universitätsverlag 2001.
  • Waibel, Wilhelm J.:Schatten am Hohentwiel: Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in Singen, Labhard 1997.
  • Walser, Harald: Bombengeschäfte. Vorarlbergs Wirtschaft in der NS-Zeit. Studien zur Geschichte und Gesellschaft Vorarlbergs, Band 6. 1989 (vergriffen)
  • Weick, Käte (Hg.): Widerstand und Verfolgung in Singen und Umgebung: Berichte, Lebensbilder u. Dokumente. Hrsg. im Auftr. d. Vereinigung d. Verfolgten d. Naziregimes, Bund d. Antifaschisten, Baden-Württemberg, 1982
  • Welzer, Harald; Moller, Sabine; Tschuggnall, Karoline: „Opa war kein Nazi“. Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis. Fischer, Frankfurt a. M. 2005.
  • Westemeier, Jens: Hans Robert Jauß. Jugend, Krieg und Internierung. Konstanz University Press, Konstanz 2016.Empfehlung
  • Wette, Wolfram (Hg.): Stille Helden. Judenretter im Dreiländereck während des Zweiten Weltkrieges. Herder, Freiburg i. Br. 2005.
  • Wiedeking, Elmar: Das Ende - Eine Spurensuche im Hegau, am Bodensee, in Vorarlberg. Selbstverlag des Autors 2013. → vgl. http://www.spurensuche-wiedeking.deEmpfehlung
  • Wiehn, Erhard Roy (Hg.): Oktoberdeportationen 1940, Hartung-Gorre, Konstanz, 1990
  • Wiehn, Erhard Roy: Zum Reichspogrom 1938. Die Ereignisse in Konstanz 70 Jahre danach zum Gedenken. Hartung-Gorre, Konstanz, 2008
  • Wiehn, Erhard Roy (Hg.): Jüdische Gemeinde Kreuzlingen. 70 Jahre . Geschichte, Erinnerungen, Dokumente. 1939 - 2009. Hartung-Gorre, Konstanz, 2009.
  • Wiehn, Erhard Roy: Novemberpogrom 1938. Die „Reichskristallnacht“ in der Erinnerung jüdischer Zeitzeugen der Kehilla Kedoscha. Konstanz 50 Jahre danach. Konstanz, 1988
  • Wiehn, Erhard Roy (Hg.): Camp de Gurs: zur Deportation der Juden aus Südwestdeutschland 1940. 70 Jahre Deportation der badischen und saarpfälzischen Jüdinnen und Juden nach Gurs, Rivesaltes und andere südwestfranzösische Internierungslager, Hartung-Gorre, Konstanz, 2010
  • Wiehn, Erhard Roy (Hg.): Hans-Herrmann Seiffert. In Argentinien gerettet - in Auschwitz ermordet. Die Schicksale der jüdischen Familien Salomon Guggenheim aus Konstanz und Abraham Guggenheim aus Donaueschingen 1933-1942. Hartung-Gorre, Konstanz, 2010
  • Wieler-Bloch, Raffael: Richard Liebermann - Der gehörlose Porträt- und Landschaftsmaler 1900-1966. Konstanz (April) 2010.
  • Wiemann-Stöhr, Ingeborg: Die pädagogische Mobilmachung. Schule in Baden im Zeichen des Nationalsozialismus. Verlag Julius Klikhardt, Bad Heilbrunn 2018.
  • Wilke, Karsten: Die „Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit“ (HIAG) 1950-1990. Veteranen der Waffen-SS in der Bundesrepublik. Paderborn, München, Wien, Zürich. F. Schöningh 2011.
  • Woll, Gunda; Allgaier-Schutzbach, Marliese; Hugel, Arnulf: „Wir hatten immer Hunger“. Dokumentation eines Besuchs von ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern nach 50 Jahren in Tuttlingen. Hrsg. vom Museum der Stadt Tuttlingen. Tuttlingen, 1997
  • Wolter, Markus: Die SS-Garnison Radolfzell 1937-1945. In: Stadt Radolfzell am Bodensee, Abteilung Stadtgeschichte (Hrsg.): Radolfzell am Bodensee - Die Chronik. Stadler, Konstanz 2017, ISBN 978-3-7977-0723-9, S. 268-303.Sonderdruck, © Verlag Stadler, KonstanzEmpfehlung
  • Wolter, Markus: Radolfzell im Nationalsozialismus - Die „Heinrich-Koeppen-Kaserne“ als Standort der Waffen-SS, in: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung, Band 129, Thorbecke, Ostfildern 2011, S. 247-286. Sonderdruck (© Jan Thorbecke Verlag)Empfehlung
  • Wolter, Markus: Dr. Ludwig Finckh - „Blutsbewusstsein“. Der Höri-Schriftsteller und die SS. In: Proske, Wolfgang (Hg.): Täter-Helfer-Trittbrettfahrer. NS-Belastete aus dem Bodenseeraum, Kugelberg Verlag, Gerstetten 2016, S. 78-102.
  • Wolter, Markus: Der SS-Arzt Josef Mengele zwischen Freiburg und Auschwitz. Ein örtlicher Beitrag zum Banalen und Bösen. In: Schau-ins-Land, Zeitschrift des Breisgau-Geschichtsvereins, Jahrbuch 133 (2014), Freiburg 2015
  • Wolter, Markus: Prof. Dr. Eugen Fischer: Die Freiburger Schule des Rassenwahns. In: Proske, Wolfgang (Hg.): Täter Helfer Trittbrettfahrer. NS-Belastete aus Baden-Württemberg, Band 9: NS-Belastete aus dem Süden des heutigen Baden-Württemberg. Kugelberg Verlag, Gerstetten 2018, S. 66–91, ISBN 978-3-945893-10-4.
  • Zang, Gerd: Die zwei Gesichter des Nationalsozialismus. Singen am Hohentwiel im Dritten Reich. Die lokale Entwicklung zwischen allgemeiner Barbarei und örtlicher Modernisierung. Sigmaringen, 1994.
  • Zimmermann, Michael: Arbeit in den Konzentrationslagern. Kommentierende Bemerkungen, in: Ulrich Herbert, Karin Orth, Christoph Dieckmann (Hg.): Die nationalsozialistischen Konzentrationslager - Entwicklung und Struktur, Bd. II, Göttingen 1998.

Übersichtsdarstellungen, Lexika, Nachschlagewerke

  • Benz, Wolfgang; Distel, Barbara (Hg.): Der Ort des Terrors: Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Gesamtwerk in neun Bänden. München, Beck 2005-2009; Band 2: Frühe Lager: Dachau, Emslandlager; München 2005, hier: Achim Fenner: Radolfzell, S. 468-469..
  • Czech, Danuta: Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939-1945, Reinbek bei Hamburg 1989.
  • Internationaler Suchdienst (Hg.): Vorläufiges Verzeichnis der Konzentrationslager und Außenkommandos sowie anderer Haftstätten unter dem Reichsführer-SS in Deutschland und deutsch-besetzten Gebieten (1933 -1945), Arolsen 1969, S. 65-99.
  • Jäckel, Eberhard / Longerich, Peter (Hg.): Enzyklopädie des Holocaust. 4 Bände. München und Zürich, Piper 1995.
  • Klee, Ernst: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Frankfurt a. M., S. Fischer 2003
  • Klee, Ernst: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Frankfurt a. M., S. Fischer 2007
  • Klee, Ernst: Auschwitz. Täter, Gehilfen, Opfer und was aus ihnen wurde. Ein Personenlexikon. Frankfurt a. M., S. Fischer 2013.

Findbücher

  • Berner, Herbert (Hrsg.): Die Akten, Bücher, Pläne und Sammlungen des Stadtarchivs Radolfzell, Bd. 1-3 / Wiss. Mitarb.: Franz Götz. Radolfzell. Stadtarchiv Radolfzell Empfehlung
  • Jenner, Harald: Quellen zur Geschichte der “Euthanasie”-Verbrechen 1939-1945 in deutschen und österreichischen Archiven. Ein Inventar. Im Auftrag des Bundesarchivs bearbeitet von Dr. Harald Jenner 2003/2004; Bundesarchiv Berlin, PDFEmpfehlung

Adressbücher/Einwohnerbücher/Fernsprechbücher

  • Friedrich Stadler (Hrsg.): Adreßbuch der Stadtgemeinde Radolfzell am Bodensee und Umgebung 1935. Konstanz, Friedrich Stadler Verlag 1935
  • Friedrich Stadler (Hrsg.): Adreßbuch der Stadt Radolfzell am Bodensee und Umgebung 1938. Konstanz, Friedrich Stadler Verlag 1938.
  • Friedrich Stadler (Hrsg.): Einwohnerbuch der Stadt Radolfzell am Bodensee. Konstanz, Friedrich Stadler Verlag 1950; belegt u.a. ferner 1952, 1955, 1956, 1958, 1964 ff.
  • Friedrich Stadler (Hrsg.): Einwohnerbuch der Kreishauptstadt Konstanz, einschließlich der Gemeinde Wollmatingen. Konstanz, Stadler Verlag, belegt u.a. 1934, 1936, 1938 und 1943.
  • Friedrich Georg Aker, Heuberg-Druckerei (Hrsg.): Einwohnerbuch für den Bezirk Stockach (eingeschlossen der frühere Bezirk Meßkirch). Meßirch 1938.
  • Reichspostdirektion Karlsruhe (Hrsg.): Amtliches Fernsprechbuch für den Bezirk der früheren Oberpostdirektion Konstanz. Freiburg, Der Alemanne Verlags- u. Druckerei-GmbH 1941.

Tagebücher, Erinnerungsliteratur

  • Gostner, Erwin: 1000 Tage KZ. Ein Erlebnisbericht aus den Konzentrationslagern Dachau, Mauthausen und Gusen. Mannheim, Verlag Wilhelm Burger 1946.
  • Klemperer, Victor: „Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten.“ Tagebücher 1933-1945. 2 Bände. Hrsg. von Walter Nowojski unter Mitarbeit von Hadwig Klemperer. Berlin, Aufbau-Verlag 1995.
  • Levi, Primo: So war Auschwitz. Zeugnisse 1945–1986. Mit Leonardo De Benedetti, übers. v. Barbara Kleiner. Hanser, München 2017, ISBN 978-3-446-25449-7.
  • Levi, Primo: Ist das ein Mensch? München, dtv 2010.
  • Schröder, Karl: Die letzte Station. Verlag Gebrüder Weiß, Berlin 1947. [u.a. Schilderung der Begegnung mit Leonhard Oesterle im KZ Börgermoor]
  • Vordtriede, Käthe: „Es gibt Zeiten, in denen man welkt“. Mein Leben in Deutschland vor und nach 1933. Lengwil, Libelle 1999.
  • Wagner, Karl: Ich schlage nicht. Karlsruhe 1980. Neuherausgabe 2005, online. Zum Lagersystem Dachau und zum System der Kapos. Wagner war u.a. „Baukapo“ im Stammlager Dachau. Leonhard Oesterle war ihm dort vorübergehend zugeteilt worden und erinnert sich im „Glücksvogel“ an ihn (alias „Wilhelm“).
  • Weinstock, Rolf: Das wahre Gesicht Hitlerdeutschlands. Häftling Nr. 59000 erzählt von dem Schicksal der 10000 Juden aus Baden, aus der Pfalz und aus dem Saargebiet in den Höllen von Dachau, Gurs-Drancy, Auschwitz, Jawischowitz, Buchenwald. Singen, Volksverlag 1948.

"Vergangenheitsbewältigung", Gedenkpolitik und "Erinnerungskultur"

  • Assmann, Aleida: Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik. C. H. Beck, München 2006.
  • Assmann, Aleida: Geschichte im Gedächtnis. Von der individuellen Erfahrung zur öffentlichen Inszenierung. C. H. Beck, München 2007.
  • Assmann, Aleida: Die Zukunft der Erinnerung und der Holocaust (mit Geoffrey Hartman). Konstanz University Press, Konstanz 2012.
  • Assmann, Aleida: Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur. Eine Intervention. Beck, München 2013.
  • Fischer, Torben / Lorenz, Matthias N.(Hg.): Lexikon der ‚Vergangenheitsbewältigung‘ in Deutschland. Debatten- und Diskursgeschichte des Nationalsozialismus nach 1945. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. transcript-verlag, Bielefeld 2015.

Stolpersteine, Gunter Demnig

  • Hesse, Hans: Stolpersteine. Idee. Künstler. Geschichte. Wirkung. Essen, Klartext Verlag 2017, ISBN 978-3-8375-1547-3.Empfehlung

"Entnazifizierung" und HIAG

  • Frank, Niklas: Dunkle Seele, feiges Maul. Wie absurd, komisch und skandalös sich die Deutschen beim Entnazifizieren reinwaschen. Bonn, Diez 2016.Empfehlung
  • Vollnhals, Clemens (Hrsg.): Entnazifizierung. Politische Säuberung und Rehabilitierung in den vier Besatzungszonen 1945–1949. München, dtv 1991.
  • Wilke, Karsten: Die „Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit“ (HIAG) 1950-1990. Veteranen der Waffen-SS in der Bundesrepublik. Paderborn 2011.

Romane, Belletristik, Bühnenstücke

  • Kaspar, Fritz (= Pseud. v. Gasparitsch, Hans): Die Schicksale der Gruppe G. Nach Aufzeichnungen und Briefen. Berlin, Verlag Neues Leben 1960.
  • Kaspar, Fritz: Hanna, Kolka, Ast und andere. Stuttgarter Jugend gegen Hitler. Tübingen, Stuttgart, Silberburg 1994.

Anmerkung: Hans Gasparitsch veröffentlichte erstmals 1960 unter dem Pseudonym Fritz Kaspar die in erzählerischer Form dargebotenen Erlebnisberichte der jungen Widerstandskämpfer. Die Namen der Beteiligten wurden dabei verändert; Leonhard Oesterle ist in der Figur des Klemens, alias Hardy Weiland zu erkennen. „Einige Begebenheiten“ wurden allerdings derart „literarisch ausgeschmückt“ (vgl. Nachwort der zweiten Ausgabe von 1985), dass sie historisch so nicht belegbar sind beziehungsweise mit den belegbaren Fakten nicht übereinstimmen.

  • Kluwe, Sigbert E.: Glücksvogel. Leos Geschichte, Baden-Baden, Signal Verlag 1990. (Anmerkung: Literarische Aufbereitung von Gesprächen, die der Autor Sigbert Kluwe (1941-2002) mit dem aus dem Außenkommando Radolfzell 1943 geflüchteten KZ-Häftling Leonhard Oesterle 1988 in Toronto geführt und auf Tonbändern aufgezeichnet hat.)Empfehlung
    • Lewinsky, Charles: Melnitz, München, dtv 2009.
  • Seghers, Anna: Das siebte Kreuz. Roman aus Hitlerdeutschland. Frankfurt, Suhrkamp 1999.
  • Semprun, Jorge: Der Tote mit meinem Namen. Frankfurt, Suhrkamp 2003.
  • Semprun, Jorge: Was für ein schöner Sonntag! Süddeutsche Zeitung | Bibliothek 2004.
  • Timm, Uwe: Am Beispiel meines Bruders. Köln, Kiepenheuer & Witsch 2003.
  • Weiss, Peter: Die Ermittlung. Oratorium in 11. Gesängen. (1965). Mit Beiträgen von Walter Jens und Ernst Schumacher. Einmalige Sonderausgabe. Mit einer DVD des Fernsehspiels aus dem Jahr 1966 nach dem Schauspiel von Peter Weiss, auf Grundlage der Prozessmitschriften des Frankfurter Auschwitz-Prozesses. Regie Peter Schulze-Rohr, ca. 155 Min. Suhrkamp 2008.
  • Zahner, Gerhard: "Die Flüsterstadt". Uraufführung in Radolfzell 2010; die Inszenierung des Doppelgänger Theaterforums stand unter der Regie von Stefan Bresser.

Periodika, Zeitschriften

  • Benz, Wolfgang: Die Allgegenwart des Konzentrationslagers. Außenlager im nationalsozialistischen KZ-System, in: Dachauer Hefte 15 (1999) [Themenheft KZ-Außenlager - Geschichte und Erinnerung], S. 3-16.
  • Benz, Wolfgang: Zwangsarbeit im nationalsozialistischen Staat. Dimensionen - Strukturen - Perspektiven, in: Dachauer Hefte 16 (2000) [Themenheft Zwangsarbeit], S. 3-17.
  • Bosch, Manfred: „Der Abschied von Singen fiel uns nicht schwer…“ Die Hohentwielstadt als letzte deutsche Station auf der Flucht verfolgter Juden. In: Singener Jahrbuch, Singen, 1983
  • Bosch, Manfred: „Hitler war weg und wir waren da“ - Manfred Bosch im Gespräch mit Hannelore König. Das Gespräch wurde vom 14. bis 16.07.2004 geführt und erschien in: Hegau. Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebietes zwischen Rhein, Donau und Bodensee, Bd. 64, Singen, 2007, S. 239-310Empfehlung
  • Bosch, Manfred: Die Zeugin. Nachruf auf Hannelore König (1925-2012) in Forum Allmende für Literatur.
  • Bosch, Manfred: „Für eine Vergeistigung der Politik“ - Zum 100. Geburtstag Udo Ruksers. In: Hegau. Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebietes zwischen Rhein, Donau und Bodensee, Bd. 49/50, Singen, 1992/1993
  • Burger, Oswald: Zeppelin und die Rüstungsindustrie am Bodensee, in: „1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts“, Teil 1 in Heft 1/1987, S. 8-49, Teil 2 in Heft 2/1987, S. 52-87.
  • Burger, Oswald: Der Stollen. Das Dachauer Außenkommando Überlingen/Aufkirch, in: Dachauer Hefte 15 (1999) S. 38-45.
  • Frei, Alfred Georg: Als die Grenzen tödlich waren. Fluchthilfe aus dem 'Dritten Reich', in: Allmende, Nr. 34-35, Baden-Baden 1992
  • Gläser, Dietrich: Die Nacht in der die Fenster klirrten - Die Pogromnacht vom 9./10. November in Konstanz und im Hegau. In: Hegau. Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebietes zwischen Rhein, Donau und Bodensee, Bd. 64, Singen, 2007, S. 185-210
  • Jez, Anton: Der Stollen war unser Unglück und unser Glück. Erinnerungen an das KZ-Außenkommando Überlingen/Aufkirch, in: Dachauer Hefte 15 (1999) S. 46-53.
  • Ludwig-Bühler, Ulrike: Frauen zwischen Familie und Fabrik: Frauenarbeit im Nationalsozialismus am Beispiel der Firma Schiesser in Radolfzell. In: Frauenjahrbuch … Bodensee, Oberschwaben. - Weingarten : Drumlin Verl.. - Bd. 1 (1983), S. 304-334
  • Moser, Arnulf: “…dieser Kanton wird keine Flüchtlinge zulassen : zur Flüchtlingspolitik des Thurgaus 1933 - 1945“. In: Hegau: Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebietes zwischen Rhein, Donau und Bodensee. Singen: Verein. - Bd. 58 (2001), S. 127-148
  • Moser, Arnulf: Die Bodenseeschule Meersburg : eine Internatsschule im Dritten Reich (1936-1946). In: Leben am See: das Jahrbuch des Bodenseekreises. Tettnang: Senn. - Bd. 23 (2006), S. 49-55
  • Moser, Arnulf: Das Deutsche Landerziehungsheim für Mädchen in Gaienhofen (1904 - 1945) : ein pädagogisches Experiment von überregionaler Bedeutung. In: Hegau : Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebietes zwischen Rhein, Donau und Bodensee . - Singen: Verein. - Bd. 61 (2004), S. 255-280
  • Moser, Arnulf: „Paradiesische Zustände“ : das Internierungslager Liebenau im 2. Weltkrieg. In: Allmende. - Karlsruhe : Info-Verl., Bd. 10 (1985), S. 76-83
  • Moser, Arnulf: Befreite KZ-Häftlinge auf der Insel Mainau. In: Bodensee-Hefte: Schweiz, Deutschland, Österreich, Liechtenstein . - Tägerwilen: Bodensee-Hefte Regio-Verl.. - Bd. 45 (1995), 5, S. 19-22
  • Moser, Arnulf: Nationalsozialistische Mädchenschulen in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Reichenau: (1944/45). In: Hegau. - Singen : Verein, Bd. 63 (2006), S. 197-212
  • Moser, Arnulf: Von der Euthanasie zur Eliteerziehung - die Napola Reichenau : 1941-1945. In: Badische Heimat. - Freiburg, Br. : Landesverein Badische Heimat, Bd. 76 (1996), 2, S. 271-287
  • Moser, Arnulf: Fluchthelfer und Flüchtlinge an der Schweizer Grenze 1933-1945, in: Andreas Griessinger (Hg.): Grenzgänger am Bodensee. Georg Elser. Verfolgte, Flüchtlinge, Opportunisten. Konstanz 2000.
  • Steinbach, Peter: Das Leiden – zu schwer und zu viel. Zur Bedeutung der Massendeportation südwestdeutscher Juden. In: Tribüne – Zeitschrift zum Verständnis des Judentums. 49. Jg. Heft 195. 3. Quartal 2010, S. 109 – 120;
  • Renz, Ulrich: Ein Sender wie ein ferner Leuchtturm. Zur Bedeutung von Radio Beromünster in der NS-Zeit, in: Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums 38:152 (1999), S. 114-122.
  • Wanner, Gerhard: Flüchtlinge und Grenzverhältnisse in Vorarlberg 1938 - 1944. Einreise- und Transitland Schweiz. In: Rheticus Vierteljahresschrift der Rheticus-Gesellschaft 1998, Heft 3/4, S. 227 - 271

Presse, Weblogs

* Zeyen, Karin und Lothar: "Tauben als Hühner" - Leserbrief zum Gestaltungsentwurf Kriegerdenkmal, Luisenplatz, Südkurier 13.10.2014

Graue Literatur

  • Burger, Oswald: Der Stollen, Überlingen, 1997.
  • Fenner, Achim: Es geschah in Radolfzell … Ein kurzer Abriss der NS-Zeit. In: Programmheft zum Theaterstück „Die Flüsterstadt“. Doppelgänger Theaterforum, Radolfzell 2010.
  • Franken, Lina: Widerstand in Konstanz und Umgebung, Seminararbeit, 2000
  • Geschichtswerkstatt Singen (Hg.): „Seid letztmals gegrüßt“. Biografische Skizzen und Materialien zu den Opfern des Nationalsozialismus in Singen. Singen 2005
  • Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (Hrsg.) „Ich weiß nicht, ob wir nochmals schreiben können.“ Die Deportation der badischen und saarpfälzer Juden in das Internierungslager Gurs in den Pyrenäen. Historischer Kontext, Quellen und Dokumente, Didaktische Hinweise, Literatur und Medien. Stuttgart 2010.
  • Kempe, Heike: Gutachten zu PAUL VON LETTOW-VORBECK (1870-1964), MAX IMMELMANN (1890–1916), OSWALD BOELCKE (1891–1916), Universität Konstanz, Oktober 2012; Gutachten, Kempe, PDF-Datei Empfehlung

  • N.N.: Nationalsozialismus in Donaueschingen. Facharbeit im Rahmen des Deutsch-Leistungskurses des Fürstenberg Gymnasiums. Donaueschingen, 17.10.2000.
  • Porzig, Max: Schulung: Ein Tatsachenbericht aus den Kozentrationslagern Natzweiler, Dachau, Allach. Neuaufl. (Nachdr.) d. Ausg. Singen, 1945: Geschichtswerkstatt Singen. Singen 1994
  • Schmidt, Robert: NS-Täterforschung am Beispiel des SS-Oberführers Walter Stein. Bachelorarbeit am Fachbereich Geschichte u. Soziologie, Universität Konstanz. Konstanz, 02.08.2011 Empfehlung Deckblatt Inhaltsangabe Hauptteil

  • Schweizer, Karl: Der NS-Faschismus in Lindau. Eine Dokumentation, Typoskript, o.J. (1983?)
  • Schweizer, Karl: Lindauer Frauengeschichte(n), Lindau 2000, darin: Lindauerinnen im NS-Faschismus, S. 82-99
  • Schweizer, Karl: Jüdisches Leben und Leiden in Lindau, Lindau 1989
  • Schweizer, Karl; Stauder Heinrich: Lindauer Gedenkweg - Verfolgung und Widerstand 1933 - 1945. Broschüre, hrsg. von der Stadt Lindau. 2010
  • Ströble, Adolf: 14 Jahre, Radolfzell, die SS-Kaserne und die Franzosen (12.08.2005) in: Dossier "60 Jahre Kriegsende" der Badischen Zeitung
  • Uhlemann, Max: Weiße Schrift auf blauem Grund - Wie Radolfzeller Straßennamen die Zeit überdauern. Arbeit für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten in Verbindung mit der Körber‐Stiftung 2010/2011 zum Thema „Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte“ Empfehlung
  • Wolter, Markus: Radolfzell empfängt die SS - Kein Festspiel. In: Programmheft zum Theaterstück „Die Flüsterstadt“. Doppelgänger Theaterforum, Radolfzell 2010.
  • Wolter, Markus: Radolfzeller Erinnerungskultur. Die „gefallenen Söhne der Stadt“. In: Programmheft zum Theaterstück „Die Flüsterstadt“. Doppelgänger Theaterforum, Radolfzell 2010.
  • Zimmermann, Josef: Kriegsgeschehen 1939-45 und erste Besatzungszeit. Unveröffentlichtes Manuskript im Stadtarchiv Radolfzell (o. Sig.).

Gedenkreden, Vorträge, Seminare, Veranstaltungen

Radio, Audio

Radolfzell

Gurs

Stolpersteine

Auschwitz-Prozess 1963-65

„Mit dieser Website ist jetzt der gesamte Audio-Mitschnitt samt den Transkriptionen in zwei Formaten (html- und pdf-Format) über das Internet frei zugänglich. Zu hören sind die Stimmen der Opfer, die die Verbrechen von Auschwitz bezeugen. Zu hören sind die Ausflüchte der SS-Zeugen und die Einlassungen der Angeklagten, die alle Mitverantwortung an den Verbrechen leugnen. Der Mitschnitt vergegenwärtigt auf eindringliche Weise die Anstrengung des Frankfurter Schwurgerichts, in einem Strafprozess nach Recht und Gesetz die individuelle Schuld der Angeklagten festzustellen. Die durch die Strafprozessordnung vorgegebene »Erforschung der Wahrheit« (§ 244 StPO) erbrachte auch eine umfassende Aufklärung über die in Auschwitz begangenen Massenverbrechen.“ (Fritz Bauer Insititut)

Ende Oktober 2017 wurden die Verfahrensunterlagen und Tonaufnahmen in die Liste des Weltdokumentenerbes (Memory of the World) der UNESCO aufgenommen.

Film, Video

Radolfzell

  • 3ème R I à Radolfzell, Daniel Vallee, 4:11 Minuten, Radolfzell 1988. Eine Kamerafahrt über das Kasernenareal im Jahr 1988. Veröffentlicht am 23.3.2013 auf youtube.

„I knew my grandfather as a loving man. I have vivid memories of them singing German songs and reading stories together. After he passed away eight years ago, I started reading old diaries and searching through his belongings, looking for stories to keep his memory alive. But then I discovered a shocking truth: my grandfather was a loyal member of the SS during the Second World War. Using his diaries as a guide, I traveled to the places he visited during the war and asks my family all the questions that no one else ever asked. The film shows what happens to family relationships when a part of the past is kept quiet, and how people interpret history in their own way.“ Janina Pigaht.

Die Spurensuche nach dem SS-Mann Günter Pigaht (1920-2004), der ihr Großvater war, führte die heute in den Niederlanden lebende Janina Pigaht (geb. 1982) auch nach Radolfzell am Bodensee:

Nach der freiwilligen Meldung zur SS wurde Günter Pigaht am 23.10.1939 zur SS-VT-Standarte „Germania“ nach Hamburg, Kaserne Langenhorn, einberufen: Grundausbildung im dort stationierten SS-Ersatzbataillon der SS-„Germania“. Mai 1940: In der SS-Polizeidivision Teilnahme am Westfeldzug; über Belgien („Waldlager“ bei Framont) nach Frankreich: „Im Sommer überrollten wir Frankreich und kamen als Besatzungstruppe nach Paris.“

Günter Pigaht in der Uniform der SS-Polizeidivision 1940.

Teilnehmer am Unterführerlehrgang (Juni 1941-September (?) 1941) an der USR, Radolfzell.

Nach Beförderung zum SS-Unterscharführer in Radolfzell wird Pigaht im Spätherbst 1941 zur SS-Gebirgsdivision Nord nach Karelien versetzt, wo er bis Ende 1944 am Krieg gegen die Sowjetunion im Einsatz bleibt. 1945 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft.

Stolpersteine

  • Stolperstein. Dokumentarfilm. Deutschland. 2007. Schwarz-Weiss-Filmverleih. Ein Film von Dörte Franke. Mit Gunter Demnig. Bild: Börres Weiffenbach. Musik: Andreas Hornschuh … Buch und Regie: Dörte Franke. DVD-Video (Regionalcode 0, 76 Min.):farb., stereo. Sprache: dt. Originalversion (mit teilw. dt. Untertiteln) - Untertitel: engl.

Hans Gasparitsch

  • Micha, Medienwerkstatt Stuttgart-Neugereut,VideoNHS, 30 min., Stuttgart 1995 (Film einer Schulklasse über Hans Gasparitsch)
  • “… ich bin ja jetzt der Letzte …“, Silvester Lechner, Roland Barth, Arbeiterkultur - Jugendwiderstand - Konzentrationslager, Hans Gasparitsch, geboren 1918, erzählt, VHS, 40 min., Ulm 1999 (25 €) → Bezug

Gurs

  • Der Zug nach Gurs, Gerd Böhmer, SWR 2010. Vgl. Panse, Dorothée: "Ich hatte 24 Stunden am Tag Hunger". Porträt von Paul Niedermann. Zeitzeugenbericht über das Lagerleben in Gurs“, Südwestdeutscher Rundfunk, SWR.de - wissen

Dachau

  • Konzentrationslager Dachau, Bayerischer Rundfunk, 43 Minuten.
  • Wie Dachau an den See kam … Dokumentation über den Überlinger KZ-Stollen und das Gedenken. 45 Minuten. Produktion und Vertrieb: Querblick. Medien- und Verlagswerkstatt. Konstanz 1995.

Überlingen

  • Der Stollen, 100 Minuten, historisches Drama über die Geschichte des Überlinger Stollens 1944/1945. Gefördert von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg. (liegt womöglich erst als Drehbuchfassung vor Philipp Koblmiller vor)

Freiburg, Bodensee, Bratislava: Hanns Ludin

Sonstige

  • Grenzwege: Widerstand an der Schweizer Grenze von 1933-1945. VHS, 35 Min. Karl-Otto Heuer; Landesbildstelle Baden in Zsarb. mit dem Haus der Geschichte.
  • Die Helfer – Fluchthilfe im Nationalsozialismus. Jürgen Weber. SchriftBild-Medien, Insel Reichenau/Bodensee, 1998
  • Hinter dem Dorf die Hölle. Die vergessenen Konzentrationslager auf der Schwäbischen Alb: ISBN 978-3-9813329-5-7. DVD, Juli 2012. 44 Min. Guido Grant Gugra-Media-Verlag, Balingen.

Holocaust

Auschwitz

  • Ebbo Demant: Drei Deutsche Mörder: Kaduk, Erber, Klehr. Aufzeichnungen über die Banalität des Bösen. Sprache: Deutsch. 43 Minuten. Deutschland 1978/1999, Youtube, abgerufen 24.02.2019; Textfassung: Ebbo Demant (Hrsg.): Auschwitz - „Direkt von der Rampe weg…“ Kaduk, Erber, Klehr: Drei Täter geben zu Protokoll. Mit einer Einführung von Axel Eggebrecht. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt 1979.

Heinrich Himmler

  • Vanessa Lapa: Der Anständige. Heinrich Himmler. Dokumentarfilm. Sprache: Deutsch. 93 Minuten. Israel / Deutschland / Österreich 2014, Youtube, abgerufen 23.03.2019.

Ausstellungen

  • Grenzwege. Widerstand an der Schweizer Grenze 1933 - 1945 ; Ausstellung in Singen vom 21. Juni bis 25. September 1994 ; Ausstellung im Kulturamt Singen. Hrsg. von Paula Lutum-Lenger. Mit Beiträgen von Walter Hochreiter … und mit Zeichnungen von Peter Tucholski. Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Singen / Kulturamt. Stuttgart, 1994. 112 S. : zahlreiche Illustrationen
  • Größte Härte… Verbrechen der Wehrmacht in Polen (September bis Oktober 1939); Ausstellung im Stadtarchiv Konstanz vom 7. April bis 22. Mai 2011. Konzeption Jochen Böhler, Pawel Kosiński, Piotr Łysakowski unter Mitarbeit von Anna Piekarska, Agniezka Rudzińska, Rafal Wnuk. Eine Ausstellung des Büros der Öffentlichen Erziehung des Nationalen Gedenkens - Kommission zur Verfolgung von Verbrechen gegen die polnische Nation und des Deutschen Historischen Instituts Warschau.
  • Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskriegs 1941-1944; Wanderausstellung vom HIS - Hamburger Institut für Sozialforschung. Auszug aus der Einleitung: „Die Ausstellung »Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941—1944« zeigt ausgehend vom damals geltenden Kriegs- und Völkerrecht die Beteiligung der Wehrmacht an den im Zweiten Weltkrieg auf Kriegsschauplätzen im Osten und in Südosteuropa verübten Verbrechen.“ → Homepage
  • Radolfzell gestern; Teil einer Dauerausstellung von Achim Fenner im Stadtmuseum Radolfzell ab Oktober 2010. → Vgl. Gestern beginnt im Jahr 1932, Südkurier 7.20.2010
  • Kinder und Jugendliche - Mit der Reichsbahn in den Tod. Die zuletzt 2012 in Konstanz gezeigte Ausstellung vermittelt anhand von Einzelschicksalen die Verstrickung der Deutschen Reichsbahn in den Holocaust und den Völkermord an den Sinti und Roma.

Termine

Eröffnung der Ausstellung: "Ein Panzer gegen die hässliche Zeit" - Hermann Hesses "Glasperlenspiel" im "Dritten Reich"

„1943 veröffentlichte Hermann Hesse seinen letzten Roman in kleiner Auflage in der Schweiz, erst Ende 1946 wurde „Das Glasperlenspiel“ auch einem größeren Publikum in Deutschland bekannt. Ursprünglich hätte „Das Glasperlenspiel“ schon 1942 in Berlin erscheinen sollen, doch die NS-Behörden verweigerten die Druckgenehmigung. Seinem Sohn Heiner teilte Hesse 1942 resigniert mit, „dass das Buch nun also die Leser, für die es bestimmt war, nicht erreicht“.“

Ort: Hesse Museum, Kapellenstr. 8, Gaienhofen

Zeit: 17. März 2019, 11.00 Uhr

http://www.hesse-museum-gaienhofen.de

2019/03/16 09:23 · Markus Wolter · 0 Kommentare

"Wie Dachau an den See kam..."

Filmvorführung und Gespräch mit der Zeitzeugin Dr. Grete Leutz und dem Regisseur Jürgen Weber am 27. Januar 2019 in Konstanz

Am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, dem internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, wird in einer Gedenkveranstaltung der regionalhistorische Dokumentarfilm „Wie Dachau an den See kam …“ zur Geschichte des KZ-Außenlagers in Überlingen gezeigt.

Es ist geplant, dass an diesem Abend neben dem Filmemacher Jürgen Weber auch die Überlinger Zeitzeugin Dr. Grete Leutz anwesend sein wird. Als junge Frau wurde sie fast täglich Zeugin des Zuges der KZ-Häftlinge vom Lager Aufkirch zur Überlinger Stollenanlage. In der Außenstelle Überlingen des KZ Dachau mussten ab Oktober 1944 rund 800 Häftlinge einen Stollen in den Molassefelsen treiben, um die Friedrichshafener Rüstungsindustrie am Bodensee „bombensicher“ unterzubringen. Bis April 1945 liefen viermal pro Tag die Kolonnen der Häftlinge - schwer bewacht durch die SS - durch den Überlinger Westen.

Der Film zeichnet mit Aussagen zweier ehemaliger Häftlinge, mit den Erinnerungen von damals jungen Menschen aus Überlingen und mit Fachleuten die Geschichte der KZ-Außenstelle Überlingen nach. Aufgrund seiner regionalhistorischen Bedeutung und teilweise einmaliger Interviews mit Zeitzeugen und Zeitzeuginnen wurde der Film aus dem Jahr 1995 als Retrospektive 2017 neu in der Reihe „Zeitgeschichtliche Kurz- und Dokumentarfilme“ aufgelegt.

Termin: 27. Januar 2019

Zeit: 19:30 – 21:00 Uhr

Ort: Wolkenstein-Saal (Kulturzentrum am Münster), Konstanz

Veranstalter: Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“, Kulturamt der Stadt Konstanz, vhs Landkreis Konstanz e. V. DIG Bodensee Region, Gesellschaft für Christlich- Jüdische Zusammenarbeit e.V. Konstanz und weitere

Eintritt: frei

2019/02/11 23:45 · sw · 0 Kommentare

Uraufführung: Gerron

Im Stadttheater Konstanz wird am 2.2.2019 das Stück „Gerron“ von Charles Lewinsky uraufgeführt. Regisseurin ist Annette Gleichmann.

Das Stück basiert auf der wahren Geschichte des jüdischen Künstlers Kurt Gerron. Als Frontsoldat und Arzt im 1. Weltkrieg kämpfend, mehrfach schwer verletzt, wurde er später im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet. Er floh 1933 zunächst nach Paris, dann nach Österreich, Italien und in die Niederlande, wo er 1943 interniert wurde. Im Jahr 1944 wurden er und seine Familie in das KZ Theresienstadt deportiert. Seine Mitwirkung als Regisseur an dem im KZ gedrehten Propagandafilm “Theresienstadt“ schützte ihn nicht vor der Deportation nach Auschwitz, wo er ebenso wie die 1600 mitwirkenden Kinder nach Ende der Dreharbeiten vergast wurde.

Uraufführung: 2.2.2019, Theaterwerkstatt Inselgasse, 20 Uhr

Ticketreservierung und weitere Spielzeiten: Gerron

Quelle: Stadttheater Konstanz

2019/02/02 13:14 · sw · 0 Kommentare

Vor 80 Jahren: Aktion "T4" - "Denkmal der Grauen Busse" 2019 im Zentrum für Psychiatrie Emmendingen

Wirtschaftsgebäude von Grafeneck, Personal der als Tarnorganisation eingerichteten „Gemeinnützigen Krankentransport GmbH (Gekrat)“; einer von drei Bussen der Gekrat, mit denen ab Januar 1940 geistig und körperlich behinderte und psychisch kranke Menschen aus Pflegeeinrichtungen und Heilanstalten (wie z. B. Freiburg, Emmendingen und Reichenau, Konstanz) in die Vernichtungsanstalt Grafeneck gebracht wurden. Innerhalb eines Jahres wurden in der Gaskammer von Grafeneck 10.654 Menschen ermordet. Fotografie: Gedenkstätte Grafeneck

Die Radolfzeller Opfer der Aktion "T4" 1939-1941 waren Patient/innen der psychiatrischen Heil- und Pflegeanstalten Reichenau, Emmendingen und Wiesloch, der Kreispflegeanstalt Geisingen, der Universitätsnervenklink Freiburg und/oder minderjährige „Pfleglinge“ der St. Josefsanstalt Herten und davor in Kinderheimen in Freiburg, Konstanz und Sigmaringen untergebracht:

Maria Amann 1899-1941 | Frieda Armbruster 1890-1940 | Alwin Bödler 1883-1940 | Walter Böhler 1934-1940 | Emma Braun 1886-1940 | Albertine Hässig 1890-1940 | Nikolaus Honsell 1887-1940 | Otto Hans Keller 1893-1940 | Leopold Kohler 1887-1940 | Anna Ronkat 1904-1940 | Josefa Trost, geb. Klaus 1878-1940 | Helmut Waller 1920-1940 | Berta Welschinger 1902-1940 | Elisabeth Welschinger 1931-1940

"Denkmal der grauen Busse" 2019 im Zentrum für Psychiatrie Emmendingen.

Montag, 28. Januar 2019, 11.00 Uhr Eröffnungsveranstaltung zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus

Ort: Festhalle des Zentrums für Psychiatrie Emmendingen

Programm: Kranzniederlegung und Gedenkminute am Denkmal im ZfP Emmendingen Begrüßung Michael Eichhorst, Geschäftsführer ZfP Emmendingen und Calw

Vortrag „Erinnern, gedenken, bilden: Oder: Wie können wir in unseren psychiatrischen Kliniken mit der NS Vergangenheit umgehen?“

Referent: Prof. Dr. med. Thomas Müller, Leiter des Forschungsbereichs Geschichte und Ethik in der Medizin am ZfP Südwürttemberg / Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I der Universität Ulm. Er ist Leiter des Württembergischen Psychiatriemuseums und Koordinator der Historischen Forschung der Zentren für Psychiatrie in Baden-Württemberg.

Eröffnung und Ausstellung des Denkmals der Grauen Busse

Zu den weiteren Veranstaltungen des Begleitprogramms 2019:

Download (PDF)

Beschlussvorlage - Zur Umbenennung des "Landserwegs" in "Fritz-Klose-Weg"

Der „Landserweg“ im Dezember 2018, links die alte Mauereinfassung des Kasernenareals, rechts die Wohnblöcke der ehemaligen SS-Siedlung. Fotografie: Markus Wolter

___

In seiner Sitzung am 27. November 2018 wird der Radolfzeller Gemeinderat über eine Straßenumbenennnung entscheiden. Der durch den einschlägigen NS-Kontext in die Kritik geratene „Landserweg“ - zwischen ehemaliger SS-Kaserne und SS-Wohnsiedlung - soll nach einer im Sommer 2018 an den Ältestenrat übermittelten Initiativanfrage umbenannt werden. Nach ensprechender Empfehlung des Ältestenrats folgte eine nochmalige, quellengestützte Überprüfung der Sachlage und Stellungnahme durch die Abteilung Stadtgeschichte. In der Initiativanfrage war von Markus Wolter die Umbennung des „Landserwegs“ in „Fritz-Klose-Weg“ vorgeschlagen worden, benannt nach dem neben Jacob Dörr zweiten nachweislichen Todesfall eines KZ-Häftlings im Außenkommando Radolfzell. Alternativ schlägt die Abteilung Stadtgeschichte die historisch überlieferte Flurbezeichnung „Am Entennest“ (sic) vor.

Beschlussvorlage:abgerufen auf: Ratsinformationssystem, Sitzungskalender (PDF)

2018/11/23 20:57 · Markus Wolter · 0 Kommentare
 
bibliographie.txt · Zuletzt geändert: 2019/03/24 22:57 von mw
Recent changes RSS feed Creative Commons License Valid XHTML 1.0 Valid CSS Driven by DokuWiki