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Karte von Radolfzell

Spuren der NS-Herrschaft in Radolfzell


Opfer rechter Gewalt

Todesopfer rechter Gewalt 1990-2010



Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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  * Meier, Ingeborg: Die Stadt Singen am Hohentwiel im Zweiten Weltkrieg. Konstanz, 1992.   * Meier, Ingeborg: Die Stadt Singen am Hohentwiel im Zweiten Weltkrieg. Konstanz, 1992.
  * Meier, Ingeborg: Zwangsarbeiter. In: Gottmadingen. Vom Bauernhof zur Industriegemeinde. Gottmadingen 1997. S. 229-246.   * Meier, Ingeborg: Zwangsarbeiter. In: Gottmadingen. Vom Bauernhof zur Industriegemeinde. Gottmadingen 1997. S. 229-246.
-  * Meyer, Fredy: Wahlwies. Ein Dorf und seine Geschichte. Stähle Druck und Verlag. Engen 1990 +  * Meyer, Fredy: Wahlwies. Ein Dorf und seine Geschichte. Stähle Druck und Verlag. Engen 1990. 
-  * Mitscherlich, Alfred / Mielke, F.: Wissenschaft ohne Menschlichkeit Medizinische und eugenische Irrwege unter Diktatur, Bürokratie und Krieg. Lambert Schneider, Heidelberg 1949.+  * Mitscherlich, Alfred / Mielke, Fred: Das Diktat der Menschenverachtung. Eine Dokumentation. Verlag Lambert Schneider, Heidelberg 1947.  
 +  * Mitscherlich, Alfred / Mielke, Fred: Wissenschaft ohne Menschlichkeit Medizinische und eugenische Irrwege unter Diktatur, Bürokratie und Krieg. Verlag Lambert Schneider, Heidelberg 1949.
  * Moos, Samuel: Die Geschichte der Juden in Hegaudorf. Randegg, 1986.   * Moos, Samuel: Die Geschichte der Juden in Hegaudorf. Randegg, 1986.
  * Moser, Arnulf: Die Napola Reichenau: von der Heil- und Pflegeanstalt zur nationalsozialistischen Eliteerziehung; (1941 - 1945). Konstanz: Stadler, 1997   * Moser, Arnulf: Die Napola Reichenau: von der Heil- und Pflegeanstalt zur nationalsozialistischen Eliteerziehung; (1941 - 1945). Konstanz: Stadler, 1997
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  * Czech, Danuta: Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939-1945, Reinbek bei Hamburg 1989.   * Czech, Danuta: Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939-1945, Reinbek bei Hamburg 1989.
  * Internationaler Suchdienst (Hg.): Vorläufiges Verzeichnis der Konzentrationslager und Außenkommandos sowie anderer Haftstätten unter dem Reichsführer-SS in Deutschland und deutsch-besetzten Gebieten (1933 -1945), Arolsen 1969, S. 65-99.   * Internationaler Suchdienst (Hg.): Vorläufiges Verzeichnis der Konzentrationslager und Außenkommandos sowie anderer Haftstätten unter dem Reichsführer-SS in Deutschland und deutsch-besetzten Gebieten (1933 -1945), Arolsen 1969, S. 65-99.
-  * Jenner, Harald: Quellen zur Geschichte der “Euthanasie”-Verbrechen 1939-1945 in deutschen und österreichischen Archiven. Ein Inventar. Im Auftrag des Bundesarchivs bearbeitet von Dr. Harald Jenner 2003/2004; [[https://www.bundesarchiv.de/geschichte_euthanasie/Inventar_euth_doe.pdf|Bundesarchiv Berlin, PDF]] 
  * Jäckel, Eberhard / Longerich, Peter (Hg.): Enzyklopädie des Holocaust. 4 Bände. München und Zürich, Piper 1995.   * Jäckel, Eberhard / Longerich, Peter (Hg.): Enzyklopädie des Holocaust. 4 Bände. München und Zürich, Piper 1995.
-  * Klee, Ernst: "Euthanasie" im NS-Staat. Die "Vernichtung lebensunwerten Lebens". Frankfurt a. M., S. Fischer 1983. 
  * Klee, Ernst: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Frankfurt a. M., S. Fischer 2003   * Klee, Ernst: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Frankfurt a. M., S. Fischer 2003
  * Klee, Ernst: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Frankfurt a. M., S. Fischer 2007   * Klee, Ernst: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Frankfurt a. M., S. Fischer 2007
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=====Adressbücher/Einwohnerbücher/Fernsprechbücher==== =====Adressbücher/Einwohnerbücher/Fernsprechbücher====
-  * Friedrich Stadler (Hrsg.): Adreßbuch der Stadtgemeinde Radolfzell am Bodensee und Umgebung 1935. Konstanz, Stadler Verlag 1935 +  * Friedrich Stadler (Hrsg.): Adreßbuch der Stadtgemeinde Radolfzell am Bodensee und Umgebung 1935. Konstanz, Friedrich Stadler Verlag 1935 
-  * Friedrich Stadler (Hrsg.): Adreßbuch der Stadt Radolfzell am Bodensee und Umgebung 1938. Konstanz, Stadler Verlag 1938. +  * Friedrich Stadler (Hrsg.): Adreßbuch der Stadt Radolfzell am Bodensee und Umgebung 1938. Konstanz, Friedrich Stadler Verlag 1938. 
 +  * Friedrich Stadler (Hrsg.): Einwohnerbuch der Stadt Radolfzell am Bodensee. Konstanz, Friedrich Stadler Verlag 1950; belegt u.a. ferner 1952, 1955, 1956, 1958, 1964 ff.  
  * Friedrich Stadler (Hrsg.): Einwohnerbuch der Kreishauptstadt Konstanz, einschließlich der Gemeinde Wollmatingen. Konstanz,  Stadler Verlag, belegt u.a. 1934, 1936, 1938 und 1943.   * Friedrich Stadler (Hrsg.): Einwohnerbuch der Kreishauptstadt Konstanz, einschließlich der Gemeinde Wollmatingen. Konstanz,  Stadler Verlag, belegt u.a. 1934, 1936, 1938 und 1943.
  * Friedrich Georg Aker, Heuberg-Druckerei (Hrsg.): Einwohnerbuch für den Bezirk Stockach (eingeschlossen der frühere Bezirk Meßkirch). Meßirch 1938.   * Friedrich Georg Aker, Heuberg-Druckerei (Hrsg.): Einwohnerbuch für den Bezirk Stockach (eingeschlossen der frühere Bezirk Meßkirch). Meßirch 1938.
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  * Semprun, Jorge: Der Tote mit meinem Namen. Frankfurt, Suhrkamp 2003.   * Semprun, Jorge: Der Tote mit meinem Namen. Frankfurt, Suhrkamp 2003.
  * Semprun, Jorge: Was für ein schöner Sonntag! Süddeutsche Zeitung | Bibliothek 2004.   * Semprun, Jorge: Was für ein schöner Sonntag! Süddeutsche Zeitung | Bibliothek 2004.
-  * Weiss, Peter: Die Ermittlung. Oratorium in 11. Gesängen. (1965). Mit Beiträgen von Walter Jens und Ernst Schumacher. Einmalige Sonderausgabe. Mit einer DVD des Fernsehspiels aus dem Jahr 1966 nach dem Schauspiel von Peter Weiss, auf Grundlage der Prozessmitschriften des Frankfurter Auschwitz-Prozesses. Regie Peter Schulze-Rohr, ca. 155 Min. Suhrkamp 2008. +  * Timm, Uwe: Am Beispiel meines Bruders. Köln, Kiepenheuer & Witsch 2003. 
 +  * Weiss, Peter: Die Ermittlung. Oratorium in 11. Gesängen. (1965). Mit Beiträgen von Walter Jens und Ernst Schumacher. Einmalige Sonderausgabe. Mit einer DVD des Fernsehspiels aus dem Jahr 1966 nach dem Schauspiel von Peter Weiss, auf Grundlage der Prozessmitschriften des Frankfurter Auschwitz-Prozesses. Regie Peter Schulze-Rohr, ca. 155 Min. Suhrkamp 2008
 +  * Zahner, Gerhard: [[http://www.gerdzahner.de/die-fl%C3%BCsterstadt/|"Die Flüsterstadt"]]. Uraufführung in Radolfzell 2010; die Inszenierung des Doppelgänger Theaterforums stand unter der Regie von Stefan Bresser.
===== Periodika, Zeitschriften ===== ===== Periodika, Zeitschriften =====
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  * Wolter, Markus: [[http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/Waghalsige-Flucht-als-letzter-Ausweg;art372455,6457453|Vor 70 Jahren: Die KZ-Häftlinge Oldrich Sedláček und Leonhard Oesterle fliehen aus dem Dachauer KZ-Außenkommando Radolfzell in die Schweiz]]. Südkurier, 15.11.2013. {{:oesterle-sk-artikel_2013.pdf|PDF-Datei}}   * Wolter, Markus: [[http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/Waghalsige-Flucht-als-letzter-Ausweg;art372455,6457453|Vor 70 Jahren: Die KZ-Häftlinge Oldrich Sedláček und Leonhard Oesterle fliehen aus dem Dachauer KZ-Außenkommando Radolfzell in die Schweiz]]. Südkurier, 15.11.2013. {{:oesterle-sk-artikel_2013.pdf|PDF-Datei}}
  * Wolter, Markus: {{:2014-10-13-suedkurier-leserbrief-markus_wolter_-_zu_luisenplatz.pdf|"Von Tauben und Tätern" - Leserbrief zum Gestaltungsentwurf Kriegerdenkmal, Luisenplatz}}, Südkurier 13.10.2014   * Wolter, Markus: {{:2014-10-13-suedkurier-leserbrief-markus_wolter_-_zu_luisenplatz.pdf|"Von Tauben und Tätern" - Leserbrief zum Gestaltungsentwurf Kriegerdenkmal, Luisenplatz}}, Südkurier 13.10.2014
-  * Wolter, Markus: {{:alice_fleischel_1940-gurs.pdf|"Ich als letzte Nichtarierin" - Vor 75 Jahren wurde Alice Fleischel (1873-1941) von Radolfzell nach Gurs deportiert.}} "Für Alice Fleischel war Radolfzell die letzte Station auf der Flucht vor den Nationalsozialisten. Sie wurde am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert. Damals war sie die einzige Jüdin in der Stadt. In ihrem Schicksal spiegelt sich eine ganze Epoche wider." [[http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/Radolfzell-als-letzter-Ort-einer-Hoffnung;art372455,8246343|Südkurier, 22.10.2015]] +  * Wolter, Markus: {{:alice_fleischel_1940-gurs.pdf|"Ich als letzte Nichtarierin" - Vor 75 Jahren wurde Alice Fleischel (1873-1941) von Radolfzell nach Gurs deportiert.}} "Für Alice Fleischel war Radolfzell die letzte Station auf der Flucht vor den Nationalsozialisten. Sie wurde am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert. Damals war sie die einzige Jüdin in der Stadt. In ihrem Schicksal spiegelt sich eine ganze Epoche wider." [[http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/Radolfzell-als-letzter-Ort-einer-Hoffnung;art372455,8246343|Südkurier, 22.10.2015.]] 
 +  * Wüger, Alfred: {{:alfred_wueger_-_sich_erinnern_will_gelernt_sein_-_snn_16.3.2019.pdf|"Sich erinnern will gelernt sein." (PDF)}} 1937 kam die SS nach Radolfzell. Erst seit Kurzem wird in der Stadt die Vergangenheit mit vereinten Kräften kritisch aufgearbeitet. [[https://www.shn.ch/region/kanton/2019-03-17/sich-erinnern-will-gelernt-sein|Schaffhauser Nachrichten, 16.3.2019.]]{{:icons:empfehlung.jpg?10x10|Empfehlung}}  
 +  
  * Zeyen, Karin und Lothar: {{:2014-10-13-suedkurier-leserbrief-karin_u_lothar_zeyen_-_zu_luisenplatz.pdf|"Tauben als Hühner" - Leserbrief zum Gestaltungsentwurf Kriegerdenkmal, Luisenplatz}}, Südkurier 13.10.2014   * Zeyen, Karin und Lothar: {{:2014-10-13-suedkurier-leserbrief-karin_u_lothar_zeyen_-_zu_luisenplatz.pdf|"Tauben als Hühner" - Leserbrief zum Gestaltungsentwurf Kriegerdenkmal, Luisenplatz}}, Südkurier 13.10.2014
  * Zieger, Philipp: [[http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Juden-Deportation-Dunkles-Kapitel-in-der-Stadtgeschichte;art372448,4538760|Juden-Deportation: Dunkles Kapitel in der Stadtgeschichte]], Südkurier 21.10.2010   * Zieger, Philipp: [[http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Juden-Deportation-Dunkles-Kapitel-in-der-Stadtgeschichte;art372448,4538760|Juden-Deportation: Dunkles Kapitel in der Stadtgeschichte]], Südkurier 21.10.2010
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  * Grenzwege: Widerstand an der Schweizer Grenze von 1933-1945. VHS, 35 Min. Karl-Otto Heuer; Landesbildstelle Baden in Zsarb. mit dem Haus der Geschichte.   * Grenzwege: Widerstand an der Schweizer Grenze von 1933-1945. VHS, 35 Min. Karl-Otto Heuer; Landesbildstelle Baden in Zsarb. mit dem Haus der Geschichte.
  * Die Helfer – Fluchthilfe im Nationalsozialismus. Jürgen Weber. SchriftBild-Medien, Insel Reichenau/Bodensee, 1998   * Die Helfer – Fluchthilfe im Nationalsozialismus. Jürgen Weber. SchriftBild-Medien, Insel Reichenau/Bodensee, 1998
-  * Hinter dem Dorf die Hölle. Die vergessenen Konzentrationslager auf der Schwäbischen Alb: ISBN 978-3-9813329-5-7. DVD, Juli 2012. 44 Min. Guido Grant [[http://www.gugra-media-verlag.de|Gugra-Media-Verlag, Balingen]].  +  * Hinter dem Dorf die Hölle. Die vergessenen Konzentrationslager auf der Schwäbischen Alb: ISBN 978-3-9813329-5-7. DVD, Juli 2012. 44 Min. Guido Grant [[http://www.gugra-media-verlag.de|Gugra-Media-Verlag, Balingen]].
**Holocaust** **Holocaust**
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  *[[https://collections.ushmm.org/search/?utf8=%E2%9C%93&q=Claude+Lanzmann&search_field=all_fields|Claude Lanzmann Shoah Collection at United States Memorial Museum (USMM)]]   *[[https://collections.ushmm.org/search/?utf8=%E2%9C%93&q=Claude+Lanzmann&search_field=all_fields|Claude Lanzmann Shoah Collection at United States Memorial Museum (USMM)]]
  *Yad Vashem: 400 Stunden [[http://www.youtube.com/user/EichmannTrialEN|Eichmann-Prozess bei Youtube]] (englisch)   *Yad Vashem: 400 Stunden [[http://www.youtube.com/user/EichmannTrialEN|Eichmann-Prozess bei Youtube]] (englisch)
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 +**Auschwitz**
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 +  * Ebbo Demant: Drei Deutsche Mörder: Kaduk, Erber, Klehr. Aufzeichnungen über die Banalität des Bösen. Sprache: Deutsch. 43 Minuten. Deutschland 1978/1999, [[https://www.youtube.com/watch?v=JDzEKkovr0c|Youtube, abgerufen 24.02.2019]]; Textfassung: Ebbo Demant (Hrsg.): Auschwitz - "Direkt von der Rampe weg..." Kaduk, Erber, Klehr: Drei Täter geben zu Protokoll. Mit einer Einführung von Axel Eggebrecht. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt 1979.  
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 +**Heinrich Himmler**
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 +  * Vanessa Lapa: Der Anständige. Heinrich Himmler. Dokumentarfilm. Sprache: Deutsch. 93 Minuten. Israel / Deutschland / Österreich 2014, [[https://www.youtube.com/watch?v=oyU1VaR-YQU|Youtube, abgerufen 23.03.2019.]]

Termine

Eröffnung der Ausstellung: "Ein Panzer gegen die hässliche Zeit" - Hermann Hesses "Glasperlenspiel" im "Dritten Reich"

„1943 veröffentlichte Hermann Hesse seinen letzten Roman in kleiner Auflage in der Schweiz, erst Ende 1946 wurde „Das Glasperlenspiel“ auch einem größeren Publikum in Deutschland bekannt. Ursprünglich hätte „Das Glasperlenspiel“ schon 1942 in Berlin erscheinen sollen, doch die NS-Behörden verweigerten die Druckgenehmigung. Seinem Sohn Heiner teilte Hesse 1942 resigniert mit, „dass das Buch nun also die Leser, für die es bestimmt war, nicht erreicht“.“

Ort: Hesse Museum, Kapellenstr. 8, Gaienhofen

Zeit: 17. März 2019, 11.00 Uhr

http://www.hesse-museum-gaienhofen.de

2019/03/16 09:23 · Markus Wolter · 0 Kommentare

"Wie Dachau an den See kam..."

Filmvorführung und Gespräch mit der Zeitzeugin Dr. Grete Leutz und dem Regisseur Jürgen Weber am 27. Januar 2019 in Konstanz

Am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, dem internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, wird in einer Gedenkveranstaltung der regionalhistorische Dokumentarfilm „Wie Dachau an den See kam …“ zur Geschichte des KZ-Außenlagers in Überlingen gezeigt.

Es ist geplant, dass an diesem Abend neben dem Filmemacher Jürgen Weber auch die Überlinger Zeitzeugin Dr. Grete Leutz anwesend sein wird. Als junge Frau wurde sie fast täglich Zeugin des Zuges der KZ-Häftlinge vom Lager Aufkirch zur Überlinger Stollenanlage. In der Außenstelle Überlingen des KZ Dachau mussten ab Oktober 1944 rund 800 Häftlinge einen Stollen in den Molassefelsen treiben, um die Friedrichshafener Rüstungsindustrie am Bodensee „bombensicher“ unterzubringen. Bis April 1945 liefen viermal pro Tag die Kolonnen der Häftlinge - schwer bewacht durch die SS - durch den Überlinger Westen.

Der Film zeichnet mit Aussagen zweier ehemaliger Häftlinge, mit den Erinnerungen von damals jungen Menschen aus Überlingen und mit Fachleuten die Geschichte der KZ-Außenstelle Überlingen nach. Aufgrund seiner regionalhistorischen Bedeutung und teilweise einmaliger Interviews mit Zeitzeugen und Zeitzeuginnen wurde der Film aus dem Jahr 1995 als Retrospektive 2017 neu in der Reihe „Zeitgeschichtliche Kurz- und Dokumentarfilme“ aufgelegt.

Termin: 27. Januar 2019

Zeit: 19:30 – 21:00 Uhr

Ort: Wolkenstein-Saal (Kulturzentrum am Münster), Konstanz

Veranstalter: Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“, Kulturamt der Stadt Konstanz, vhs Landkreis Konstanz e. V. DIG Bodensee Region, Gesellschaft für Christlich- Jüdische Zusammenarbeit e.V. Konstanz und weitere

Eintritt: frei

2019/02/11 23:45 · sw · 0 Kommentare

Uraufführung: Gerron

Im Stadttheater Konstanz wird am 2.2.2019 das Stück „Gerron“ von Charles Lewinsky uraufgeführt. Regisseurin ist Annette Gleichmann.

Das Stück basiert auf der wahren Geschichte des jüdischen Künstlers Kurt Gerron. Als Frontsoldat und Arzt im 1. Weltkrieg kämpfend, mehrfach schwer verletzt, wurde er später im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet. Er floh 1933 zunächst nach Paris, dann nach Österreich, Italien und in die Niederlande, wo er 1943 interniert wurde. Im Jahr 1944 wurden er und seine Familie in das KZ Theresienstadt deportiert. Seine Mitwirkung als Regisseur an dem im KZ gedrehten Propagandafilm “Theresienstadt“ schützte ihn nicht vor der Deportation nach Auschwitz, wo er ebenso wie die 1600 mitwirkenden Kinder nach Ende der Dreharbeiten vergast wurde.

Uraufführung: 2.2.2019, Theaterwerkstatt Inselgasse, 20 Uhr

Ticketreservierung und weitere Spielzeiten: Gerron

Quelle: Stadttheater Konstanz

2019/02/02 13:14 · sw · 0 Kommentare

Vor 80 Jahren: Aktion "T4" - "Denkmal der Grauen Busse" 2019 im Zentrum für Psychiatrie Emmendingen

Wirtschaftsgebäude von Grafeneck, Personal der als Tarnorganisation eingerichteten „Gemeinnützigen Krankentransport GmbH (Gekrat)“; einer von drei Bussen der Gekrat, mit denen ab Januar 1940 geistig und körperlich behinderte und psychisch kranke Menschen aus Pflegeeinrichtungen und Heilanstalten (wie z. B. Freiburg, Emmendingen und Reichenau, Konstanz) in die Vernichtungsanstalt Grafeneck gebracht wurden. Innerhalb eines Jahres wurden in der Gaskammer von Grafeneck 10.654 Menschen ermordet. Fotografie: Gedenkstätte Grafeneck

Die Radolfzeller Opfer der Aktion "T4" 1939-1941 waren Patient/innen der psychiatrischen Heil- und Pflegeanstalten Reichenau, Emmendingen und Wiesloch, der Kreispflegeanstalt Geisingen, der Universitätsnervenklink Freiburg und/oder minderjährige „Pfleglinge“ der St. Josefsanstalt Herten und davor in Kinderheimen in Freiburg, Konstanz und Sigmaringen untergebracht:

Maria Amann 1899-1941 | Frieda Armbruster 1890-1940 | Alwin Bödler 1883-1940 | Walter Böhler 1934-1940 | Emma Braun 1886-1940 | Albertine Hässig 1890-1940 | Nikolaus Honsell 1887-1940 | Otto Hans Keller 1893-1940 | Leopold Kohler 1887-1940 | Anna Ronkat 1904-1940 | Josefa Trost, geb. Klaus 1878-1940 | Helmut Waller 1920-1940 | Berta Welschinger 1902-1940 | Elisabeth Welschinger 1931-1940

"Denkmal der grauen Busse" 2019 im Zentrum für Psychiatrie Emmendingen.

Montag, 28. Januar 2019, 11.00 Uhr Eröffnungsveranstaltung zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus

Ort: Festhalle des Zentrums für Psychiatrie Emmendingen

Programm: Kranzniederlegung und Gedenkminute am Denkmal im ZfP Emmendingen Begrüßung Michael Eichhorst, Geschäftsführer ZfP Emmendingen und Calw

Vortrag „Erinnern, gedenken, bilden: Oder: Wie können wir in unseren psychiatrischen Kliniken mit der NS Vergangenheit umgehen?“

Referent: Prof. Dr. med. Thomas Müller, Leiter des Forschungsbereichs Geschichte und Ethik in der Medizin am ZfP Südwürttemberg / Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I der Universität Ulm. Er ist Leiter des Württembergischen Psychiatriemuseums und Koordinator der Historischen Forschung der Zentren für Psychiatrie in Baden-Württemberg.

Eröffnung und Ausstellung des Denkmals der Grauen Busse

Zu den weiteren Veranstaltungen des Begleitprogramms 2019:

Download (PDF)

Beschlussvorlage - Zur Umbenennung des "Landserwegs" in "Fritz-Klose-Weg"

Der „Landserweg“ im Dezember 2018, links die alte Mauereinfassung des Kasernenareals, rechts die Wohnblöcke der ehemaligen SS-Siedlung. Fotografie: Markus Wolter

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In seiner Sitzung am 27. November 2018 wird der Radolfzeller Gemeinderat über eine Straßenumbenennnung entscheiden. Der durch den einschlägigen NS-Kontext in die Kritik geratene „Landserweg“ - zwischen ehemaliger SS-Kaserne und SS-Wohnsiedlung - soll nach einer im Sommer 2018 an den Ältestenrat übermittelten Initiativanfrage umbenannt werden. Nach ensprechender Empfehlung des Ältestenrats folgte eine nochmalige, quellengestützte Überprüfung der Sachlage und Stellungnahme durch die Abteilung Stadtgeschichte. In der Initiativanfrage war von Markus Wolter die Umbennung des „Landserwegs“ in „Fritz-Klose-Weg“ vorgeschlagen worden, benannt nach dem neben Jacob Dörr zweiten nachweislichen Todesfall eines KZ-Häftlings im Außenkommando Radolfzell. Alternativ schlägt die Abteilung Stadtgeschichte die historisch überlieferte Flurbezeichnung „Am Entennest“ (sic) vor.

Beschlussvorlage:abgerufen auf: Ratsinformationssystem, Sitzungskalender (PDF)

2018/11/23 20:57 · Markus Wolter · 0 Kommentare
 
bibliographie.1549618550.txt.gz · Zuletzt geändert: 2019/02/08 10:35 von mw
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