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Spuren der NS-Herrschaft in Radolfzell


Opfer rechter Gewalt

Todesopfer rechter Gewalt 1990-2010



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Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

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===== 2018 ===== ===== 2018 =====
 +  * **02.08.2018** Das Verbot der Luisenplatzkundgebung am 17.11.2017 durch die Stadt Radolfzell war rechtswidrig. Der Klage von AntifaschistInnen dagegen wurde diese Woche vom Verwaltungsgericht Freiburg stattgegeben. Bei der Kundgebung sollte zur NS-Vergangenheit von Radolfzell aufgeklärt und gegen die Aktivitäten der Nazipartei "Der III. Weg" auf die Straße gegangen werden, was die Stadtverwaltung verhindern wollte. Vgl.:
 +    * [[http://linksrhein.blogsport.de/2018/08/04/radolfzeller-verbot-einer-kundgebung-gegen-oertliche-nazistrukturen-war-rechtswidrig/|Radolfzeller Verbot einer Kundgebung gegen örtliche Nazistrukturen war rechtswidrig]] LinksRhein, 4.8.2018
 +    * [[https://www.seemoz.de/lokal_regional/radolfzell-demoverbot-war-rechtswidrig/|Radolfzell: Städtisches Demoverbot war rechtswidrig]] Seemoz, 9.8.2018
 +    * [[https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/Demo-Verbot-war-rechtswidrig;art372455,9852975|Demo-Verbot war rechtswidrig]] Südkurier, 11.8.2018
 +  * **18.07.2018** Demonstration gegen eine Tagung der AfD in der ehemaligen Kaserne der Waffen-SS Radolfzell.
 +
 +Der Gedenkstättenort Radolfzell (Gedenkstele an der ehemaligen SS-Kaserne / KZ-Außenkommando) ist an diesem Tag ein polizeilich geschützter Tagungsort der AfD-Konstanz und ihres "Ehrengastes", der AfD-Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag, [[https://de.wikipedia.org/wiki/Alice_Weidel|Alice Weidel]]; ermöglicht von einem ahnungslos sich gebenden RIZ-Geschäftsführer, Bernhard Bihler.
 +
 +Rund 100 Menschen demonstrierten mit einer lautstarken Mahnwache gegen die als "interne Tagung" oder "Patenschaftsbesuch" bezeichnete Propagandaveranstaltung des AfD-Kreisverbands Konstanz. Im Nachgang der Tagung kündigte dessen Sprecher, W. A. Schwaebsch, an, dass die AfD bei den Kommunalwahlen 2019 auch in Radolfzell mit einer eigenen Liste antreten werde.
 +
 +Den Aufruf des SPD-Kreisverbands zur Protestveranstaltung unterstützten die SPD Radolfzell, FGL Radolfzell, Die Linke, Die Partei, das Bürgerbündnis Radolfzell für Demokratie (BRD), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie die Initiative Stolpersteine  für Radolfzell. Die Mitglieder der "Alternative für Deutschland" übten das ihnen vom Vermieter des RIZ an diesem Tag zugesprochene "Hausrecht" aus und verwiesen mit Armbindenträgern ("Ordnung") und mit tatkräftiger Unterstützung von starken Polizeikräften die Demonstranten vom Gelände des RIZ-Grundstücks. Die Demo sei nur an der Gedenkstele gestattet; nicht auf dem Gelände des RIZ, so Radolfzells Polizeirevierleiter Willi Streit. Zu der Buchung der AfD im RIZ hatte sich der dafür verantwortliche Bernhard Bihler im Vorfeld nur zögerlich geäußert, er könne keine privaten Buchungen kommentieren und wisse nichts über den Inhalt der Veranstaltung.
 +
 +{{gallery>:stabsgebaude_1938-hillebrecht.jpg?300x300&lightbox}}
 +Das Stabgsgebäude der SS-Kaserne im Jahr 1938. Foto: Hillebrecht.
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 +"Ganz witzig hier, in diesem beschaulichen Radolfzell" - Weidels Kommentar zu Protestrufen von Demonstrationsteilnehmern  
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 +Kurz nach 18.00 Uhr fuhr dann ein silberner Mercedes am Haupteingang des RIZ vor und Alice Weidel konnte ungestört am AfD-"Patenschaftstreffen" teilnehmen: der Tagungsraum befand sich im ehemaligen Stabsgebäude. Die Rede wurde von der AfD live gestreamt und im Anschluss auf der Facebookseite des AfD-Kreisverbands Konstanz und auf [[https://www.youtube.com/watch?v=Wdu40uN_Jag|youtube eingestellt.]]
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 +Vgl.: [[https://www.seemoz.de/lokal_regional/zum-kotzen/|Bericht im Seemoz, 19. Juli 2018.]]
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 +Vgl.: Anna-Maria Schneider: Rund 100 Menschen demonstrieren gegen eine Tagung der AfD im Radolfzeller RIZ, [[https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/Rund-100-Menschen-demonstrieren-gegen-eine-Tagung-der-AfD-im-Radolfzeller-RIZ;art372455,9823100|Südkurier, 19. Juli 2018.]]
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 +  * **15.06.2018** Karlheinz Hug: Vorschläge zum NS-Kriegerdenkmal in Radolfzell. Offener Brief an Oberbürgermeister Martin Staab, den Radolfzeller Gemeinderat, die Abteilung Stadtgeschichte, den Arbeitskreis Erinnerungskultur und an die Presse. Auf: [[http://karlheinz-hug.de/hegau-bodensee/start/Radolfzell_NS-Kriegerdenkmal_Vorschlaege_2018-06-15_K_Hug.pdf|Weblog von Karlheinz Hug, Hilzingen, 15. Juni 2018]].
  * **27.05.2018** Karlheinz Hug: Fragen zum NS-Kriegerdenkmal in Radolfzell. Offener Brief an den Radolfzeller Kulturausschuss und an den Arbeitskreis Erinnerungskultur. Auf: [[http://www.karlheinz-hug.de/hegau-bodensee/start/Radolfzell_NS-Kriegerdenkmal_Fragen_2018-05-27_K_Hug.pdf|Weblog von Karlheinz Hug, Hilzingen, 27. Mai 2018]].   * **27.05.2018** Karlheinz Hug: Fragen zum NS-Kriegerdenkmal in Radolfzell. Offener Brief an den Radolfzeller Kulturausschuss und an den Arbeitskreis Erinnerungskultur. Auf: [[http://www.karlheinz-hug.de/hegau-bodensee/start/Radolfzell_NS-Kriegerdenkmal_Fragen_2018-05-27_K_Hug.pdf|Weblog von Karlheinz Hug, Hilzingen, 27. Mai 2018]].
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Das Gefallenendenkmal wird an einen anderen Standort auf dem Luisenplatz versetzt." Das Gefallenendenkmal wird an einen anderen Standort auf dem Luisenplatz versetzt."
-Vgl.: [[https://www.radolfzell.de/eu/Buerger-Stadt/Kommunalpolitik/Buergerinfo-Gemeinderat/Sitzungskalender/page15800.htm|Wortprotokoll und Beschluss der Kulturausschuss-Sitzung vom 15. Mai 2018.]]+Vgl.: [[https://www.radolfzell.de/eu/Buerger-Stadt/Kommunalpolitik/Buergerinfo-Gemeinderat/Sitzungskalender/page15800.htm|Vorlage, Wortprotokoll und Beschluss der Kulturausschuss-Sitzung vom 15. Mai 2018.]]
**Sprachregelung:** Das sogenannte "Kriegerdenkmal" sei, so Angelique Tracik, Fachbereichsleiterin Kultur, gar kein Kriegerdenkmal sondern ein "Gefallenendenkmal" und auch als solches zu bezeichnen: **Sprachregelung:** Das sogenannte "Kriegerdenkmal" sei, so Angelique Tracik, Fachbereichsleiterin Kultur, gar kein Kriegerdenkmal sondern ein "Gefallenendenkmal" und auch als solches zu bezeichnen:
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  * **08.05.2018** Erneutes, extrem kurzfristiges Verbot einer seit Monaten angemeldeten Kundgebung zur "NS-Vergangenheit in Radolfzell" auf dem Luisenplatz. Die Verbotsbegründung der Stadt Radolfzell: der Präventionsrat der Stadt und das Bürgerbündnis Radolfzell für Demokratie (BRD) würden dort ein Friedensfest veranstalten, das aber, wie FGL-Gemeinderätin Nina Breimaier zugab, später angemeldet worden war. Der Verbotsbescheid kam wieder einmal so kurzfristig, dass ein Eilverfahren für vorläufigen Rechtsschutz nicht mehr möglich war.  Soviel zum Demokratiebegriff des Radolfzeller Bürgerbündnisses und der Radolfzeller Versammlungsbehörde. Der 8. Mai ist ein Feiertag anlässlich des Kriegsendes und der Befreiung vom Nationalsozialismus.     * **08.05.2018** Erneutes, extrem kurzfristiges Verbot einer seit Monaten angemeldeten Kundgebung zur "NS-Vergangenheit in Radolfzell" auf dem Luisenplatz. Die Verbotsbegründung der Stadt Radolfzell: der Präventionsrat der Stadt und das Bürgerbündnis Radolfzell für Demokratie (BRD) würden dort ein Friedensfest veranstalten, das aber, wie FGL-Gemeinderätin Nina Breimaier zugab, später angemeldet worden war. Der Verbotsbescheid kam wieder einmal so kurzfristig, dass ein Eilverfahren für vorläufigen Rechtsschutz nicht mehr möglich war.  Soviel zum Demokratiebegriff des Radolfzeller Bürgerbündnisses und der Radolfzeller Versammlungsbehörde. Der 8. Mai ist ein Feiertag anlässlich des Kriegsendes und der Befreiung vom Nationalsozialismus.  
-  * **21.04.2018** Die Stadt Radolfzell verbietet eine antifaschistische Versammlung am Luisenplatz und streicht den angemeldeten Demonstrationsweg dahin ohne weitere Begründung auf ein Minimum zusammen. Das Verbot wird in einem Eilverfahren zusammen mit zahlreichen anderen Auflagen als "offensichtlich rechtswidrig" gekippt. Die Demonstation vom Bahnhof zum Luisenplatz konnte somit in vollem Umfang stattfinden. Die Radolfzeller Öffentlichkeit konnte über die Radolfzeller NS-Geschichte, die als "Opfer" geehrten Radolfzell SS-Soldaten und die Aktivitäten der örtlichen Neonazis informiert werden. +  * **21.04.2018** Die Stadt Radolfzell verbietet eine antifaschistische Versammlung am Luisenplatz und streicht den angemeldeten Demonstrationsweg dahin ohne weitere Begründung auf ein Minimum zusammen. Das Verbot wird in einem Eilverfahren zusammen mit zahlreichen anderen Auflagen als "offensichtlich rechtswidrig" gekippt. Die Demonstration vom Bahnhof zum Luisenplatz konnte somit in vollem Umfang stattfinden. Die Radolfzeller Öffentlichkeit konnte über die Radolfzeller NS-Geschichte, die als "Opfer" geehrten Radolfzell SS-Soldaten und die Aktivitäten der örtlichen Neonazis informiert werden. 
-  * **12.03.2018** Nachfolgerin der bisherigen Leiterin der Abteilung Stadtgeschichte, Katharina Maier, und neue Leiterin des Stadtarchivs sowie des Stadtmuseums Radolfzell wird die promovierte Historikerin und Medienwissenschaftlerin [[https://www.radolfzell.de/docs/index.aspx?id=15368&n_d_from_y=2001&n_d_from_m=1&n_d_to_y=2018&n_d_to_m=3&newsrefid=15314&newsid=345607|Dr. Angelika Merk.]]+   * **12.03.2018** Nachfolgerin der bisherigen Leiterin der Abteilung Stadtgeschichte, Katharina Maier, und neue Leiterin des Stadtarchivs sowie des Stadtmuseums Radolfzell wird die promovierte Historikerin und Medienwissenschaftlerin [[https://www.radolfzell.de/docs/index.aspx?id=15368&n_d_from_y=2001&n_d_from_m=1&n_d_to_y=2018&n_d_to_m=3&newsrefid=15314&newsid=345607|Dr. Angelika Merk.]] 
 +   *  **14.02.2018** Karlheinz Hug: Überlegungen zum NS-Kriegerdenkmal in Radolfzell. Offener Brief an die Mitglieder des Radolfzeller Kulturausschusses und des Arbeitskreises Erinnerungskultur. Auf: [[http://karlheinz-hug.de/hegau-bodensee/start/Radolfzell_NS-Kriegerdenkmal_Ueberlegungen_2018-02-14_K_Hug.pdf|Weblog von Karlheinz Hug, Hilzingen, 14. Februar 2018]].
  * **09.01.2018** Nach der Auflösung der [[http://radolfzell-ns-geschichte.von-unten.org/stolpersteine_fuer_radolfzell|Initiative "Stolpersteine in Radolfzell"]] im November 2017 kam es zur Neugründung einer [[http://stolpersteine-radolfzell.de/|Initiative "Stolpersteine- Radolfzell"]]   * **09.01.2018** Nach der Auflösung der [[http://radolfzell-ns-geschichte.von-unten.org/stolpersteine_fuer_radolfzell|Initiative "Stolpersteine in Radolfzell"]] im November 2017 kam es zur Neugründung einer [[http://stolpersteine-radolfzell.de/|Initiative "Stolpersteine- Radolfzell"]]
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  * **26.11.2017** Die Initiative "Stolpersteine in Radolfzell" wurde aufgelöst. In Radolfzell sorgte sie in den Jahren 2012-2017 für die Verlegung von insgesamt 23 Stolpersteinen und organisierte mehrere Gedenk- und Informationsveranstaltungen zum Thema. Mit folgendem Anschreiben wurden im Februar 2018 Angehörige von NS-Opfern, Stolperstein-PatInnen und sonstige Interessierte und UnterstützerInnen über die Hintergründe informiert und auch darüber, wie es weiter geht. {{:anschreiben.pdf|Anschreiben}}   * **26.11.2017** Die Initiative "Stolpersteine in Radolfzell" wurde aufgelöst. In Radolfzell sorgte sie in den Jahren 2012-2017 für die Verlegung von insgesamt 23 Stolpersteinen und organisierte mehrere Gedenk- und Informationsveranstaltungen zum Thema. Mit folgendem Anschreiben wurden im Februar 2018 Angehörige von NS-Opfern, Stolperstein-PatInnen und sonstige Interessierte und UnterstützerInnen über die Hintergründe informiert und auch darüber, wie es weiter geht. {{:anschreiben.pdf|Anschreiben}}
-  * **17.11.2017** Radolfzell verbietet die angemeldete Kundgebung "[[https://www.facebook.com/events/743649239155897/|Welcome to Radolfzell]]", bei der zur NS-Vergangenheit von Radolfzell aufgeklärt und gegen die Aktivitäten der Nazipartei "Der III. Weg" auf die Straße gegangen werden sollte. Als Verbotsanlass reichten der Stadt einige Plakate auf dem Sockel des Kriegerdenkmals, die dort von unbekannten Personen angebracht worden waren. Sie konstruierte daraus eine Gefährdung der Sicherheit und Ordnung, die somit auch von der Kundgebung ausgehen sollte. Dieses Argument ist nicht schlüssig und stellt die Rechtstreue der Stadt Radolfzell in Frage. Die Kundgebung musste daraufhin abgesagt werden. +  * **17.11.2017** Radolfzell verbietet die angemeldete Kundgebung "[[https://www.facebook.com/events/743649239155897/|Welcome to Radolfzell]]", bei der zur NS-Vergangenheit von Radolfzell aufgeklärt und gegen die Aktivitäten der Nazipartei "Der III. Weg" auf die Straße gegangen werden sollte. Als Verbotsanlass reichten der Stadt einige Plakate auf dem Sockel des Kriegerdenkmals, die dort von unbekannten Personen angebracht worden waren. Sie konstruierte daraus eine Gefährdung der Sicherheit und Ordnung, die somit auch von der Kundgebung ausgehen sollte. Dieses Argument ist nicht schlüssig und stellt die Rechtstreue der Stadt Radolfzell in Frage. Die Kundgebung musste daraufhin abgesagt werden.\\  **Update:** Am 2.8.2017 wurde vom Verwaltungsgericht Freiburg festgestellt, dass das Verbot rechtswidrig gewesen war: 
 +    * Vgl. [[http://linksrhein.blogsport.de/2018/08/04/radolfzeller-verbot-einer-kundgebung-gegen-oertliche-nazistrukturen-war-rechtswidrig/|Radolfzeller Verbot einer Kundgebung gegen örtliche Nazistrukturen war rechtswidrig]] LinksRhein, 4.8.2018 
 +    * Vgl. [[https://www.seemoz.de/lokal_regional/radolfzell-demoverbot-war-rechtswidrig/|Radolfzell: Städtisches Demoverbot war rechtswidrig]] Seemoz, 9.8.2018 
 +    * [[https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/Demo-Verbot-war-rechtswidrig;art372455,9852975|Demo-Verbot war rechtswidrig]] Südkurier, 11.8.2018
  * **17.10.2017** Der Kulturausschuss des Radolfzeller Gemeinderats beschließt mehrheitlich, die Abteilung Stadtgeschichte damit zu beauftragen, unter den im "Arbeitskreis Erinnerungskultur" zuvor gemachten 10 Vorschlägen zur **"Umgestaltung des Luisenplatzes"** hinsichtlich "Umsetzbarkeit, Finanzierung und Sicherheit" die folgenden vier, fett markierten, prüfen zu lassen:   * **17.10.2017** Der Kulturausschuss des Radolfzeller Gemeinderats beschließt mehrheitlich, die Abteilung Stadtgeschichte damit zu beauftragen, unter den im "Arbeitskreis Erinnerungskultur" zuvor gemachten 10 Vorschlägen zur **"Umgestaltung des Luisenplatzes"** hinsichtlich "Umsetzbarkeit, Finanzierung und Sicherheit" die folgenden vier, fett markierten, prüfen zu lassen:
    * Glasverhüllung (einfarbig, farbig, beleuchtet. Das Denkmal wird durch eine Galskonstruktion verhüllt, welche z.B. farbig gestaltet sein kann.     * Glasverhüllung (einfarbig, farbig, beleuchtet. Das Denkmal wird durch eine Galskonstruktion verhüllt, welche z.B. farbig gestaltet sein kann.

Termine

Kundgebung "NS-Vergangenheit in Radolfzell"

Kundgebung für mehr Toleranz und gegen örtliche Nazistrukturen am 8. Mai 2018 um 14 Uhr auf dem Luisenplatz

Die Stadt Radolfzell hat die Kundgebung am Luisenplatz allerdings untersagt, was von den Anmeldern derzeit rechtlich überprüft wird.

Auch die Luisenplatz-Kundgebung am 21. April war von der Stadt Radolfzell verboten worden. Das Verbot hatte das Freiburger Verwaltungsgericht jedoch in einem Eilverfahren als „offensichtlich rechtswidrig“ kassiert.

Quelle: http://oatkn.blogsport.de/


Ein weiteres Mal kam es zu einem extrem kurzfristigen Verbot einer seit Monaten angemeldeten Kundgebung zur „NS-Vergangenheit in Radolfzell“ auf dem Luisenplatz.

Die Verbotsbegründung der Stadt Radolfzell: der Präventionsrat der Stadt und das Bürgerbündnis Radolfzell für Demokratie (BRD) würden dort ein Friedensfest veranstalten, das aber, wie FGL-Gemeinderätin Nina Breimaier zugab, später angemeldet worden war.

Der Verbotsbescheid kam wieder einmal so kurzfristig, dass ein Eilverfahren für vorläufigen Rechtsschutz nicht mehr möglich war. Soviel zum Demokratiebegriff des Radolfzeller Bürgerbündnisses und der Radolfzeller Versammlungsbehörde.

Der 8. Mai ist ein Feiertag anlässlich des Kriegsendes und der Befreiung vom Nationalsozialismus.

2018/05/07 12:41 · sw · 0 Kommentare

Bündnis Bodensee Nazifrei - Demo am Kriegerdenkmal Radolfzell, 21. April 2018

„Radolfzell gedenkt der Opfer der Gewaltherrschaft“ - an Namenstafeln mit den SS-Tätern.

Vor dem Hintergrund der am „Volkstrauertag“ 2017 von der Stadt Radolfzell kurzerhand verbotenen, angemeldeten Kundgebung, die über die NS-Vergangenheit von Radolfzell sowie das Radolfzeller Kriegerdenkmal und örtliche Neonazi-Strukturen aufklären sollte, ist für den 21. April 2018 eine antifaschistische Demonstration vom Bahnhof zum Luisenplatz geplant. Organisation: Bündnis Bodensee Nazifrei.

Vgl.: Artikel in: seemoz, 13. April 2018.

Datum: Samstag, 21. April 2018

Zeit und Treffpunkt: Bahnhof Radolfzell, 14.00 Uhr

2018/04/16 10:26 · Markus Wolter · 0 Kommentare

Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum München vom 18. März 2018 bis 17. Februar 2019 in Hohenems.

Ausgehend von der biblischen Erzählung von der Flucht der Efraimiten vor den siegreichen Gileaditern und ihrem tödlichen Scheitern an den Ufern des Jordans, lädt das Jüdische Museum Hohenems internationale Künstler dazu ein, Grenzen in aller Welt kritisch zu betrachten – nur einen Steinwurf vom alten Rhein entfernt, an dem sich ab 1938 Flüchtlingsdramen abspielten, deren Gegenwart wir heute an den Rand unseres Bewusstseins drängen.

http://www.jm-hohenems.at/ausstellungen/aktuelle-ausstellung

2018/03/08 19:35 · sw · 0 Kommentare

Fluchtwege - An der Grenze. Flucht in die Schweiz 1938–1945

Das Jüdische Museum Hohenems bietet im März öffentliche Führungen zu Fluchtwegen im Grenzgebiet zwischen Österreich und der Schweiz und zeigt den Film über den schweizer Fluchthelfer Paul Grüninger.

Sa, 24. Mrz 2018, 09:30-12:00 Uhr Fluchtwege - An der Grenze. Flucht in die Schweiz 1938–1945 Aktionstage Politische Bildung - Angebote für Schulklassen Ort: Jüdisches Museum Hohenems

Sa, 24. Mrz 2018, 13:00-15:00 Uhr Fluchtwege - An der Grenze. Flucht in die Schweiz 1938–1945 Aktionstage Politische Bildung - Angebote für Schulklassen Ort: Jüdisches Museum Hohenems

Sa, 24. Mrz 2018, 17:30-19:30 Uhr „Die Akte Grüninger“ Filmvorführung mit einer Einführung von Hanno Loewy, im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung - Angebot für Schulklassen Ort: Bibliothek und Seminarraum Jüdisches Museum Hohenems

Quelle: http://www.jm-hohenems.at

2018/03/08 19:30 · sw · 0 Kommentare

Thälmann-Stolpersteine am 20.2.2018 in Singen/Htwl.

Am 20.2.2018 werden für Ernst, Rosa und Irma Thälmann in Singen/Htwl. zum ersten Mal 3 Stolpersteine verlegt. Der genaue Ort und die Uhrzeit werden noch bekanntgegeben. Irma und Rosa waren bei guten Freunden in Singen/Htlw. untergekommen und im August 1944 verhaftet und ins KZ Ravensbrück eingeliefert worden.

Das wird der Text der Stolpersteine sein:

ERNST THÄLMANN
JG. 1886
VORSITZENDER KPD
REICHSTAGSMITGLIED
GESTAPOHAFT AB 3.3.1933
ERMORDET 14.8.1944
KZ BUCHENWALD

HIER WOHNTE
ROSA THÄLMANN
JG. 1890
IM WIDERSTAND/KPD
VERHAFTET 1944
RAVENSBRÜCK
BEFREIT

HIER WOHNTE
IRMA VESTER
GEB.THÄLMANN
JG. 1919
VERHAFTET 1944
RAVENSBRÜCK
BEFREIT

2017/12/10 13:14 · sw · 0 Kommentare
 
chronologie.1528807334.txt.gz · Zuletzt geändert: 2018/06/12 14:42 von mw
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