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Spuren der NS-Herrschaft in Radolfzell


Opfer rechter Gewalt

Todesopfer rechter Gewalt 1990-2010



Links

Die folgende Linksammlung konzentriert sich auf Websites und Wikipedia-Artikel zum Thema Nationalsozialismus in der Region Bodensee sowie auf vergleichbare Geschichtswerkstätten und Initiativen. Ausführliche Linksammlungen zu Nationalsozialismus, Holocaust und Gedenkstätten finden sich u.a. hier:

Recherche zu Radolfzell

Gedenkinitiativen in der Region

Gedenkstätten in Baden-Württemberg

Gedenk- und Forschungsstätten in Deutschland

Gedenk- und Forschungsstätten außerhalb von Deutschland

Sonstige Projekte, Foren und Webauftritte

Wikipedia-Einträge

Einzelpersonen

NS-Repräsentanten der Stadtverwaltung

Verfolgte und Häftlinge

SS-Angehörige

  • Georg-Robert Besslein, Kompanieführer an der USR, Dezember 1941-Februar 1942.
  • Heinz Büngeler, Reserve-Führer-Anwärter-Lehrgang an der USR, August bis Oktober 1942.
  • Fritz Christen, Unterführer-Lehrgang an der USR, 1941/42.
  • Karl Maria Demelhuber, Regimentskommandeur der SS-Standarte „Germania“, 1936-1940.
  • Hans Dorr, III/SS-„Germania“, Zugführer der 10. Kompanie in Radolfzell 1938/39.
  • Markus Faulhaber, III./SS-VT-„Germania“, 1938 ff. In Radolfzell verheiratet, einer der „gefallenen Söhne“ der Stadt Radolfzell, die am Kriegerdenkmal als Kriegs-„Opfer“ namentlich genannt - und geehrt werden; bestattet auf dem Kriegsgräberfeld des Städtischen Friedhofs Radolfzell.
  • Otto Förschner, III/SS-„Germania“, 12. Kompanie, 31. Juli 1937-1. April 1938 in Radolfzell; 1944 Lagerkommandant KZ-Dora-Mittelbau. Im Dachau-Hauptprozess zum Tod verurteilt und als Kriegsverbrecher hingerichtet.
  • Hans Robert Jauß, Reserve-Führer-Anwärter-Lehrgang an der USR, 1. März - 31. Mai 1941
  • Hugo Lausterer, Wachmannschaft des KZ-Außenkommandos, 1941/42.
  • Thomas Müller, Kdr. der USR, Februar 1941 - Februar 1943
  • Joachim Rumohr, III/SS-„Germania“, 1937 ff. SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS. Einer der „gefallenen Söhne“ der Stadt Radolfzell, die am Kriegerdenkmal namentlich als Kriegs-„Opfer“ genannt werden.
  • Josef Seuß, Kommandoführer des KZ-Außenkommandos, 1941/42. Im Dachau-Hauptprozess zum Tod verurteilt und als Kriegsverbrecher hingerichtet.
  • Walter Stein SS-Oberführer, Führer des SS-Abschnitts XXIX, Konstanz, der Allgemeinen SS, 1936-1939. Mitverantwortlich für die Synagogen-Zerstörung in Konstanz am 9./10.11.1938 und Koordinator der „Zusammenarbeit“ mit dem Radolfzeller SS-VT-Bataillon an diesem Tag.
  • Hermann Wicklein, Führer-Lehrgang an der USR, August-Oktober 1942. Adjutant des Lagerkommandanten in den Konzentrationslagern Herzogenbusch, Ravensbrück und Flossenbürg.

KZ-Außenlager und -Außenkommandos am Bodensee

Weitere Konzentrationslager mit Bezug zu Radolfzell

SS, Waffen-SS

Polizei, Gestapo, RSHA

Nationalsozialistische Erziehungsanstalten

Sonstige

Termine

Performance "508 ... Gegen das Vergessen"

Freitag, 11.08.2017, um 14:00 Uhr am Mahnmal im ZfP Reichenau

Im Gedenken an die 1940/41 im Rahmen der NS-Euthanasie ermordeten 508 Patienten in Reichenau schuf der Konstanzer Künstler Alexander Gebauer 1988 das „Mahnmal für die Opfer der NS-Euthanasie“ auf dem Gelände des ZfP. In Verbindung mit diesem Kunstwerk findet eine bewegende Aufführung, changierend zwischen Konzert und Performance, mit Bernhard Thomas Klein (Musiker und Komponist), Christine Koch (Bildhauerin) und Andieh Merk (Musiker) statt.

Weitere Informationen und den genauen Ablauf können Sie dem angefügten Faltblatt entnehmen: Faltblatt (6,4 MB)

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung bei jedem Wetter unter freiem Himmel stattfindet. Es werden einfache Sitzgelegenheiten und Pavillons als Sonnen- oder Regenschutz zur Verfügung stehen.

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung wird organisiert und durchgeführt vom ZfP Reichenau und der Reihe „Kunst belebt“ des BodenseeKulturraum e.V., unterstützt von der Kunststiftung Landkreis Konstanz.

2017/08/07 20:08 · sw · 0 Kommentare

Duft der Steine - Theaterstück von Gerhard Zahner

Regie: Waltraud Rasch

Uraufführung am 21. September 2017

weitere Aufführungen 22.,23. September 6.,7., 20.,21. Oktober jeweils 20 Uhr im Theater-Zeller-Kultur, Fürstenbergstrasse 7a, 78315 Radolfzell

Karten: kartenbestellung@zellerkultur.de, Tel. 07732 8233941

Alice Fleischel wollte mit ihrem Sohn Günther nach dessen Entlassung die Flucht nach Brasilien wagen, aus diesem Grund wartete sie im Frühling 1940 im Hotel Schiff in Radolfzell auf ihn. Zu diesem Zeitpunkt in ihrer Geschichte setzt unser Theaterstück ein. Hier wird „unsübersteigend“ und beklemmend das Seelenleben eines Flüchtlings aufgezeigt. Wie Alice Fleischel im Schatten der Angst, des Misstrauens und der Ungerechtigkeit auf sich allein gestellt leben muss. In Ungewissheit und Schmerz, den widrigen Umständen zum Trotz zwischen vier Wänden ausharrt. Ihr einziger Berührungspunkt zur Außenwelt und der einzige warme Lichtblick in ihrem Leben ist der Hotelier Strudel, der sie beschützt. Obwohl sie ohne festen Wohnsitz und nur auf Fremdenzettel gemeldet ist, unterlässt er es die vorgeschriebene Anzeige zu erstatten. Auch als der Bürgermeister im Sommer 1940 anordnet, dass die Jüdin Stadt und Hotel zu verlassen habe, gewährt ihr Strudel weiter Obdach und riskiert dabei sein eigenes Leben.

2017/07/18 19:08 · sw · 0 Kommentare

"Täter, Helfer, Trittbrettfahrer", NS-Belastete aus Südbaden - Buchvorstellung/Vortrag zu Dr. Conrad Gröber (1872-1948), Münsterpfarrer von Konstanz, Erzbischof von Freiburg, förderndes Mitglied der SS.

Vortrag von Dr. Wolfgang Proske:

„Dr. Conrad Gröber: 'Deutschehrlich' und 'überreiche Register im Orgelwerk seiner Seele…'

Veranstalter: seemoz e.V.

Veranstaltungsort: Treffpunkt Petershausen, Georg-Elser-Platz 1, 78467 Konstanz

Datum: Dienstag, 4. April 2017

Beginn: 19.30 Uhr

Dr. Conrad Gröber: „Constantia. Das Konstanzer Lied“. Zeitgenössische Kunstkarte (Linolschnitt v. August Krumm, der das Lied auch vertonte), gelaufen 1938. Sammlung Markus Wolter

Ankündigung im seemoz

Zur Buchreihe:

http://ns-belastete.de/index.html

2017/03/09 13:37 · Markus Wolter

Politischer Widerstand in Konstanz während des Nationalsozialismus

Vortrag von Dr. Uwe Brügmann am 27. Januar 2017 um 19:30 Uhr im Astoria-Saal der vhs Konstanz. Eine Veranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Es waren vor allem Kommunisten und Sozialdemokraten, die in vielfältiger Form Widerstand leisteten; Widerstand aus der bürgerlichen Mitte (Zentrumspartei) ist in Konstanz bislang nicht belegt. Zum Widerstand gehörte der Schmuggel von politischen Broschüren aus der Schweiz nach Deutschland, Sabotage in Betrieben, Fluchthilfe in die Schweiz, kommunistische Propaganda, Abhören von ausländischen Sendern und, weit verbreitet, Schimpfen über die politischen Verhältnisse und nationalsozialistische Funktionsträger. Auch die religiös motivierte Weigerung der Zeugen Jehovas, sich den nationalsozialistischen Machthabern unterzuordnen, war politischer Widerstand, denn wer den Hitlergruß und den Wehrdienst verweigerte, opponierte offen und für jedermann sichtbar gegen das NS-Regime. Das totalitäre NS-Regime ging gegen die Konstanzer Frauen und Männer, die den Mut zum Widerstand hatten, mit äußerster Härte vor; einige von ihnen wurden durch Sondergerichte zum Tod verurteilt, viele andere wurden zu langjährigen Haftstrafen in Gefängnissen oder Konzentrationslagern verurteilt.

Der Vortrag beleuchtet die verschiedenen Formen des politischen Widerstands in Konstanz, untersucht die Motive der Akteure und die Rolle der verbotenen SPD und KPD, vor allem aber soll an die Einzelschicksale jener Menschen erinnern werden, die in der dunklen Zeit des Nationalsozialismus den Mut hatten, Widerstand gegen ein unmenschliches System leisteten.

Veranstalter: Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“, Kulturbüro der Stadt Konstanz, vhs Konstanz-Singen e.V.

2016/12/15 23:12 · sw · 0 Kommentare

Hesse-Museum Gaienhofen: Szenische Lesung, Buchvorstellung und Vortrag über den NS-Aktivisten, Arzt und Schriftsteller Dr. Ludwig Finckh (1876-1964)

Ludwig Finckh mit Stabsoffizieren der Waffen-SS aus Radolfzell, Posen-Treskau und Lauenburg/Pommern bei einem Ortstermin in Gaienhofen, „Auf Heiden“, August 1943. Fotografie: Stadtarchiv Reutlingen.

Im Anschluss an die szenische Lesung des Bühnenstücks „Sonnwend“ von Gerhard Zahner - Vortragender Jo Vossenkuhl und Haro von Eden (Klarinette) - wird Dr. Wolfgang Proske den 2016 erschienenen Band "NS-Belastete aus dem Bodenseeraum" aus der Reihe „Täter, Helfer, Trittbrettfahrer“ vorstellen.

Markus Wolter, einer der Buchautoren, spricht zum Thema seines Aufsatzes: “'Blutsbewusstsein' - Dr. Ludwig Finckh und die SS“.

Ort: Hesse-Museum Gaienhofen

Datum: 18. November 2016

Zeit: 19.00 Uhr

Veranstalter: Hesse-Museum Gaienhofen

2016/11/12 13:24 · Markus Wolter · 0 Kommentare
 
links.txt · Zuletzt geändert: 2017/02/27 11:11 von mw
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