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Spuren der NS-Herrschaft in Radolfzell


Opfer rechter Gewalt

Todesopfer rechter Gewalt 1990-2010



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Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

ss-kaserne [2018/07/13 23:24]
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ss-kaserne [2018/09/18 14:04] (aktuell)
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**"Herzlich Willkommen"** **"Herzlich Willkommen"**
-Radolfzell am 30. Juni 1939: Rückkehr und offizielle Begrüßung des III./SS "Germania" nach dem Einsatz als Wachbataillon auf der Prager Burg, März-Juni 1939 (vgl. [[https://de.wikipedia.org/wiki/Zerschlagung_der_Rest-Tschechei|Zerschlagung der Tschechoslowakei]]). Der vorausgefahrene Bataillonskommandeur, SS-Obersturmbannführer Heinrich Koeppen (1890-1939), nimmt auf dem "Hindenburgplatz" (Marktplatz) die Vorbeifahrt der Truppe vom Fahrzeug aus ab; NSDAP- und SS-Repräsentanten aus Radolfzell und Konstanz, HJ, BDM, ZuschauerInnen. +Radolfzell am 30. Juni 1939: Rückkehr und offizielle Begrüßung des III./SS "Germania" nach dem Einsatz als Wachbataillon auf der Prager Burg, März-Juni 1939 (vgl. [[https://de.wikipedia.org/wiki/Zerschlagung_der_Rest-Tschechei|Zerschlagung der Tschechoslowakei]]). Der vorausgefahrene Bataillonskommandeur, SS-Obersturmbannführer Heinrich Koeppen (1890-1939), nimmt auf dem "Hindenburgplatz" (Marktplatz) die Vorbeifahrt der Truppe vom Fahrzeug aus ab; NSDAP- und SS-Repräsentanten aus Radolfzell und Konstanz, HJ, BDM, ZuschauerInnen.
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<html><font size="0.8em">"SS Herzlich Willkommen" - Radolfzell am 30. Juni 1939. Fotografie: Josef Glatt, Privatbesitz. Digitalisat des Kleinbild-Negativs: Sammlung Markus Wolter. </font></html> <html><font size="0.8em">"SS Herzlich Willkommen" - Radolfzell am 30. Juni 1939. Fotografie: Josef Glatt, Privatbesitz. Digitalisat des Kleinbild-Negativs: Sammlung Markus Wolter. </font></html>
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 +<html><font size="0.8em">SS-Obersturmbannführer Heinrich Koeppen nimmt auf dem Marktplatz die Vorbeifahrt der Kolonne ab; links NSDAP-Ortsgruppenleiter Otto Gräble. Fotografie: Josef Glatt, Privatbesitz. Digitalisat des Kleinbild-Negativs: Sammlung Markus Wolter. </font></html>
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<html><font size="0.8em">Eintreffen der LKW-Kolonne und Kradschützen des III.SS-"Germania" auf dem beflaggten "Hindenburgplatz"; Spalier von HJ und BDM, die Blumen verteilen, im Hintergrund der Kommandeurs-PKW mit dem salutierenden Koeppen, Kaufhaus August Kratt. Fotografie: Hillebrecht. Sammlung Markus Wolter.</font></html> <html><font size="0.8em">Eintreffen der LKW-Kolonne und Kradschützen des III.SS-"Germania" auf dem beflaggten "Hindenburgplatz"; Spalier von HJ und BDM, die Blumen verteilen, im Hintergrund der Kommandeurs-PKW mit dem salutierenden Koeppen, Kaufhaus August Kratt. Fotografie: Hillebrecht. Sammlung Markus Wolter.</font></html>
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-<html><font size="0.8em">Erste Reihe von rechts, neben SS-Obersturmbannführer Heinrich Koeppen:  NSDAP-Ortsgruppenleiter Otto Gräble, Bürgermeister Josef Jöhle, SS-Oberführer Walter Stein, NSDAP-Kreispropagandaleiter N.N. Rüger, SS-Standartenführer Alfons Graf, SA-Standartenältester Graf Cäsar von Beroldingen, N.N. PG's in Zivil (vmtl. Ratsherren). Fotografie: Josef Glatt, Privatbesitz. Digitalisat des Kleinbild-Negativs: Sammlung Markus Wolter. </font></html> 
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**Folgende SS-Einheiten waren in der Radolfzeller Kaserne stationiert:** **Folgende SS-Einheiten waren in der Radolfzeller Kaserne stationiert:**
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  * **Jacob Dörr** (geb. 1916) war erst am 25. April 1941 von seiner Geburtsstadt Frankfurt in das KZ Dachau verschleppt worden und wurde dort mit der Häftlingsnummer 24562 als "Asozialer", d.h. "AZR"-Häftling von der Lagerverwaltung registriert. Im Außenlager Radolfzell galt er allerdings als "politischer Vorbeugungshäftling". Er wurde von einem SS-Wachposten erschossen, nachdem seine Mütze hinter die Postenkette geworfen worden war und er den Befehl erhielt, die Mütze wieder zu holen. Seine Leiche wurde noch am Tag der Ermordung am 11. November 1941 im Krematorium Konstanz eingeäschert.   * **Jacob Dörr** (geb. 1916) war erst am 25. April 1941 von seiner Geburtsstadt Frankfurt in das KZ Dachau verschleppt worden und wurde dort mit der Häftlingsnummer 24562 als "Asozialer", d.h. "AZR"-Häftling von der Lagerverwaltung registriert. Im Außenlager Radolfzell galt er allerdings als "politischer Vorbeugungshäftling". Er wurde von einem SS-Wachposten erschossen, nachdem seine Mütze hinter die Postenkette geworfen worden war und er den Befehl erhielt, die Mütze wieder zu holen. Seine Leiche wurde noch am Tag der Ermordung am 11. November 1941 im Krematorium Konstanz eingeäschert.
  Mutmaßlicher Täter: (Ludwig) Schmidt (Schmitt), (geb. vmtl. in Mönchengladbach, gestorben 1976 in Mönchengladbach), SS-Rottenführer oder SS-Unterscharführer. Laut Aussage des überlebenden Häflings Josef Drehsen war Ludwig Schmidt „eine Art Stellvertreter“ von Kommandoführer Josef Seuß (BArch B 162/16384, Bl. 165 f.). Nach Aussage des überlebenden Häftlings Alfons Krzebietke habe ein SS-Unterscharführer oder SS-Rottenführer "mit Namen Schmidt (phon.)" einen Häftling auf dem Schießplatzgelände erschossen. Vor dem Kriminalkommissariat München sagte Alfons Krzebietke am 24. März 1969 wie folgt aus: „Während meines Aufenthaltes in Radolfzell [Mai 1941-Herbst 1942] habe ich nur eine Häftlingstötung miterlebt. Anfangs 1942 (!), während der Arbeiten am Schießstand, sah ich, wie der SS-Unterführer, er kann auch SS-Rottenführer gewesen sein, mit Namen Schmidt (phon.), einem mir namentlich nicht bekannten Häftling, der an der Lore arbeitete, die Mütze vom Kopf riss und diese außerhalb der Postenkette warf. Als der Häftling dann auf seinem Befehl die Mütze holen wollte und sich außerhalb der Postenkette begab, wurde er von Schmidt mit dem Karabiner erschossen. Nähere Einzelheiten von Schmidt sind mir nicht erinnerlich; ich würde ihn aber auf einnem Lichtbild sofort wieder erkennen.“ (BArch B 162/16384, Bl. 72) Möglicherweise handelte es sich bei dem erschossenen Häftling um Jacob Dörr; dieser allerdings wurde nachweislich bereits am 11. November 1941 auf dem Schießplatzgelände auf die von Krzebietke geschilderte Art erschossen. Im Rahmen der 1978 eingestellten Ermittlungen konnte der SS-Angehörige Ludwig Schmidt nicht (mehr) ausfindig gemacht werden.   Mutmaßlicher Täter: (Ludwig) Schmidt (Schmitt), (geb. vmtl. in Mönchengladbach, gestorben 1976 in Mönchengladbach), SS-Rottenführer oder SS-Unterscharführer. Laut Aussage des überlebenden Häflings Josef Drehsen war Ludwig Schmidt „eine Art Stellvertreter“ von Kommandoführer Josef Seuß (BArch B 162/16384, Bl. 165 f.). Nach Aussage des überlebenden Häftlings Alfons Krzebietke habe ein SS-Unterscharführer oder SS-Rottenführer "mit Namen Schmidt (phon.)" einen Häftling auf dem Schießplatzgelände erschossen. Vor dem Kriminalkommissariat München sagte Alfons Krzebietke am 24. März 1969 wie folgt aus: „Während meines Aufenthaltes in Radolfzell [Mai 1941-Herbst 1942] habe ich nur eine Häftlingstötung miterlebt. Anfangs 1942 (!), während der Arbeiten am Schießstand, sah ich, wie der SS-Unterführer, er kann auch SS-Rottenführer gewesen sein, mit Namen Schmidt (phon.), einem mir namentlich nicht bekannten Häftling, der an der Lore arbeitete, die Mütze vom Kopf riss und diese außerhalb der Postenkette warf. Als der Häftling dann auf seinem Befehl die Mütze holen wollte und sich außerhalb der Postenkette begab, wurde er von Schmidt mit dem Karabiner erschossen. Nähere Einzelheiten von Schmidt sind mir nicht erinnerlich; ich würde ihn aber auf einnem Lichtbild sofort wieder erkennen.“ (BArch B 162/16384, Bl. 72) Möglicherweise handelte es sich bei dem erschossenen Häftling um Jacob Dörr; dieser allerdings wurde nachweislich bereits am 11. November 1941 auf dem Schießplatzgelände auf die von Krzebietke geschilderte Art erschossen. Im Rahmen der 1978 eingestellten Ermittlungen konnte der SS-Angehörige Ludwig Schmidt nicht (mehr) ausfindig gemacht werden.
-  * Der aus Oberschlesien stammende Häftling **Fritz Klose** (geb. 1904) war aus dem KZ Sachsenhausen nach Dachau überstellt worden, kam 1941 ins Außenkommando Radolfzell und wurde dort am 5. August 1943 mutmaßlich bei einem Außeneinsatz von einer SS-Wache umgebracht. In den Dachauer Lagerdokumenten (Totenbuch und Buch der "Veränderungsmeldungen") ist als verschleiernde Todesursache "Unfall" angegeben. [(wolter>zit.n. [[http://www.antiquariat-wolter.de/188114.html]])]+  * Der aus Oberschlesien stammende Häftling **Fritz Klose** (geb. 1904) war am 21. Oktober 1941 aus dem KZ Sachsenhausen nach Dachau überstellt worden, kam 1941 ins Außenkommando Radolfzell und wurde dort am 5. August 1943 mutmaßlich bei einem Außeneinsatz von einer SS-Wache umgebracht. In den Dachauer Lagerdokumenten (Totenbuch und Buch der "Veränderungsmeldungen") ist als verschleiernde Todesursache "Unfall" angegeben. [(wolter>zit.n. [[http://www.antiquariat-wolter.de/188114.html]])]
  * Außerdem hat es nach Aussagen überlebender Häftlinge (Vorermittlungen der "Zentralen Stelle" Ludwigsburg) weitere Häftlingstötungen gegeben:   * Außerdem hat es nach Aussagen überlebender Häftlinge (Vorermittlungen der "Zentralen Stelle" Ludwigsburg) weitere Häftlingstötungen gegeben:
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-|Leonhard Oesterle, undatiert. Foto: Privatbesitz L. Oesterle, Kanada.|Oldrich Sedláček als Angehöriger der Royal Air Force, 1945. Foto: Privatbesitz Jiří Sedláček, Kladno.|+|Leonhard Oesterle, undatiert. Foto: Privatbesitz L. Oesterle, Kanada.|Oldrich Sedláček als Angehöriger der Royal Air Force, 1945. Foto: Privatbesitz Jiří Sedláček, Kladno, Tschechische Republik.|
Viele der Radolfzeller KZ-Insassen hatten bereits Konzentrationslager wie Neuengamme, Sachsenhausen, Mauthausen, Buchenwald oder Flossenbürg durchlaufen, bevor sie nach Dachau und dann nach Radolfzell kamen. Nachdem ihre Arbeitskraft in Radolfzell nicht mehr benötigt wurde, wurden sie zunächst in das Stammlager Dachau, von dort aber weiter in andere Dachauer Außenlager oder KZ's wie Sachsenhausen, Mauthausen, Buchenwald, Natzweiler oder Flossenbürg verlegt. Zwei ehemalige Radolfzeller Häftlinge kamen nach Auschwitz.[(wolter1>Recherchen von Markus Wolter)] Viele der Radolfzeller KZ-Insassen hatten bereits Konzentrationslager wie Neuengamme, Sachsenhausen, Mauthausen, Buchenwald oder Flossenbürg durchlaufen, bevor sie nach Dachau und dann nach Radolfzell kamen. Nachdem ihre Arbeitskraft in Radolfzell nicht mehr benötigt wurde, wurden sie zunächst in das Stammlager Dachau, von dort aber weiter in andere Dachauer Außenlager oder KZ's wie Sachsenhausen, Mauthausen, Buchenwald, Natzweiler oder Flossenbürg verlegt. Zwei ehemalige Radolfzeller Häftlinge kamen nach Auschwitz.[(wolter1>Recherchen von Markus Wolter)]
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**SS-Führerheim** **SS-Führerheim**
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-Bei Einmarsch der Franzosen am 25. April 1945 wurde das sogenannte "Führerheim" der Radolfzeller Waffen-SS durch Granatenbeschuss stark beschädigt. Die Ruine des Gebäudes wurde im November 1950 bis auf die Grundmauern abgetragen; anschließend bauten die Franzosen unter Wiederbenützung der Trümmersteine das Offiziers-Casino wieder auf (Richtfest: 18. Juli 1951); bis heute blieb das "Casino" nahezu unverändert.[(Vgl.: Erxner, Georg: Als auch in Radolfzells Kaserne der Friede einzog, in: [[https://www.suedkurier.de/leben/geschichte/lokalhistorie/geschichte-kkn/Als-auch-in-Radolfzells-Kaserne-der-Frieden-einzog;art1367846,8880050|Südkurier, 31. August 2016]])]+Bei Einmarsch der Franzosen am 25. April 1945 wurde das sogenannte "Führerheim" der Radolfzeller Waffen-SS durch Granatenbeschuss stark beschädigt. Die Ruine des Gebäudes wurde im November 1950 bis auf die Grundmauern abgetragen; anschließend bauten die Franzosen unter Wiederbenützung der Trümmersteine das Offiziers-Casino wieder auf (Richtfest: 18. Juli 1951); bis heute blieb das "Casino" nahezu unverändert.[(Vgl.: Exner, Georg: Als auch in Radolfzells Kaserne der Friede einzog, in: [[https://www.suedkurier.de/leben/geschichte/lokalhistorie/geschichte-kkn/Als-auch-in-Radolfzells-Kaserne-der-Frieden-einzog;art1367846,8880050|Südkurier, 31. August 2016]])]
**Turn- und Exerzierhalle** **Turn- und Exerzierhalle**

Termine

"Täter - Helfer - Trittbrettfahrer": Walther Kirn (1891-1944)

Vortrag: Bankrotteur - NS-Funktionär - „Volksschädling“. Aufstieg und Fall des Donaueschinger Kreisleiters Walther Kirn

Referenten: Dr. Wolf-Ingo Seidelmann + Dr. Wolfgang Proske

Veranstalter: Verein für Geschichte und Naturgeschichte der Baar e.V.

Veranstaltungsort: Landratsamt, Humboldstr. 11, 78166 Donaueschingen

Zeit: Mittwoch, 12. September 2018, 19.30 Uhr

Information des Veranstalters

Zur Schriftenreihe: http://www.ns-belastete.de/index.html

2018/09/11 09:50 · Markus Wolter · 0 Kommentare

Kundgebung "NS-Vergangenheit in Radolfzell"

Kundgebung für mehr Toleranz und gegen örtliche Nazistrukturen am 8. Mai 2018 um 14 Uhr auf dem Luisenplatz

Die Stadt Radolfzell hat die Kundgebung am Luisenplatz allerdings untersagt, was von den Anmeldern derzeit rechtlich überprüft wird.

Auch die Luisenplatz-Kundgebung am 21. April war von der Stadt Radolfzell verboten worden. Das Verbot hatte das Freiburger Verwaltungsgericht jedoch in einem Eilverfahren als „offensichtlich rechtswidrig“ kassiert.

Quelle: http://oatkn.blogsport.de/


Ein weiteres Mal kam es zu einem extrem kurzfristigen Verbot einer seit Monaten angemeldeten Kundgebung zur „NS-Vergangenheit in Radolfzell“ auf dem Luisenplatz.

Die Verbotsbegründung der Stadt Radolfzell: der Präventionsrat der Stadt und das Bürgerbündnis Radolfzell für Demokratie (BRD) würden dort ein Friedensfest veranstalten, das aber, wie FGL-Gemeinderätin Nina Breimaier zugab, später angemeldet worden war.

Der Verbotsbescheid kam wieder einmal so kurzfristig, dass ein Eilverfahren für vorläufigen Rechtsschutz nicht mehr möglich war. Soviel zum Demokratiebegriff des Radolfzeller Bürgerbündnisses und der Radolfzeller Versammlungsbehörde.

Der 8. Mai ist ein Feiertag anlässlich des Kriegsendes und der Befreiung vom Nationalsozialismus.

2018/05/07 12:41 · sw · 0 Kommentare

Bündnis Bodensee Nazifrei - Demo am Kriegerdenkmal Radolfzell, 21. April 2018

„Radolfzell gedenkt der Opfer der Gewaltherrschaft“ - an Namenstafeln mit den SS-Tätern.

Vor dem Hintergrund der am „Volkstrauertag“ 2017 von der Stadt Radolfzell kurzerhand verbotenen, angemeldeten Kundgebung, die über die NS-Vergangenheit von Radolfzell sowie das Radolfzeller Kriegerdenkmal und örtliche Neonazi-Strukturen aufklären sollte, ist für den 21. April 2018 eine antifaschistische Demonstration vom Bahnhof zum Luisenplatz geplant. Organisation: Bündnis Bodensee Nazifrei.

Vgl.: Artikel in: seemoz, 13. April 2018.

Datum: Samstag, 21. April 2018

Zeit und Treffpunkt: Bahnhof Radolfzell, 14.00 Uhr

2018/04/16 10:26 · Markus Wolter · 0 Kommentare

Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum München vom 18. März 2018 bis 17. Februar 2019 in Hohenems.

Ausgehend von der biblischen Erzählung von der Flucht der Efraimiten vor den siegreichen Gileaditern und ihrem tödlichen Scheitern an den Ufern des Jordans, lädt das Jüdische Museum Hohenems internationale Künstler dazu ein, Grenzen in aller Welt kritisch zu betrachten – nur einen Steinwurf vom alten Rhein entfernt, an dem sich ab 1938 Flüchtlingsdramen abspielten, deren Gegenwart wir heute an den Rand unseres Bewusstseins drängen.

http://www.jm-hohenems.at/ausstellungen/aktuelle-ausstellung

2018/03/08 19:35 · sw · 0 Kommentare

Fluchtwege - An der Grenze. Flucht in die Schweiz 1938–1945

Das Jüdische Museum Hohenems bietet im März öffentliche Führungen zu Fluchtwegen im Grenzgebiet zwischen Österreich und der Schweiz und zeigt den Film über den schweizer Fluchthelfer Paul Grüninger.

Sa, 24. Mrz 2018, 09:30-12:00 Uhr Fluchtwege - An der Grenze. Flucht in die Schweiz 1938–1945 Aktionstage Politische Bildung - Angebote für Schulklassen Ort: Jüdisches Museum Hohenems

Sa, 24. Mrz 2018, 13:00-15:00 Uhr Fluchtwege - An der Grenze. Flucht in die Schweiz 1938–1945 Aktionstage Politische Bildung - Angebote für Schulklassen Ort: Jüdisches Museum Hohenems

Sa, 24. Mrz 2018, 17:30-19:30 Uhr „Die Akte Grüninger“ Filmvorführung mit einer Einführung von Hanno Loewy, im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung - Angebot für Schulklassen Ort: Bibliothek und Seminarraum Jüdisches Museum Hohenems

Quelle: http://www.jm-hohenems.at

2018/03/08 19:30 · sw · 0 Kommentare
 
ss-kaserne.1531517044.txt.gz · Zuletzt geändert: 2018/07/13 23:24 von mw
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