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Wikipedia-Einträge

Die folgende Linksammlung konzentriert sich auf Wikipedia-Artikel zum Thema Nationalsozialismus in der Region Bodensee.

Einzelpersonen

NS-Repräsentanten der Stadtverwaltung

Verfolgte und Häftlinge

 SS-Angehörige mit Bezug zu Radolfzell1

  • Ernst Barkmann, SS-Oberscharführer, von 1937-1939 in Radolfzell stationiert, später SS-Panzerkommandant und nach dem Krieg Bürgermeister von Kisdorf, Holstein.
  • Georg-Robert Besslein (red. aus www.military.wikia.org), Kompanieführer an der USR, Dezember 1941-Februar 1942.
  • Heinz Büngeler, Reserve-Führer-Anwärter-Lehrgang an der USR, August bis Oktober 1942. Adjutant des Lagerkommandanten im KZ Buchenwald.
  • Fritz Christen, Unterführer-Lehrgang an der USR, 1941/42.
  • Karl Maria Demelhuber, Regimentskommandeur der SS-Standarte „Germania“, 1936-1940.
  • Bernhard Dietsche (red. aus www.military.wikia.org), geb. 1912 in Singen/Htwl., III/SS-„Germania“ seit 1937, Zugführer in der 12. (MG) bzw. 13. (IG) Kompanie in Radolfzell 1937-1939. SS-Division „Wiking“ (Westland), Angriff auf die SU, später SS-Gebirgsjäger-Regiment 2 „Prinz Eugen“ („Partisanen“-Bekämpfung) in Jugoslawien. Taktikausbilder an der Junkerschule Bad Tölz.2
  • Hans Dorr, III/SS-„Germania“, Zugführer der 10. Kompanie in Radolfzell 1938/39.
  • Markus Faulhaber (red. aus www.military.wikia.org), III/SS-„Germania“, 1938 ff. In Radolfzell 1939 verheiratet. Einer der „gefallenen Söhne“ der Stadt Radolfzell, derer am Kriegerdenkmal als „Opfer der Gewaltherrschaft“ namentlich gedacht wird. Begraben zunächst auf dem städtischen Friedhof (alt), umgebettet auf die Kriegsgräberstätte des neuen städtischen Friedhofs von Radolfzell im Altbohl.
  • Otto Förschner, III/SS-„Germania“, 12. Kompanie, 31. Juli 1937-1. April 1938 in Radolfzell; August 1943-Anfang Februar 1945 Lagerkommandant KZ Dora-Mittelbau. Im Dachau-Hauptprozess zum Tod verurteilt und als Kriegsverbrecher hingerichtet.
  • Karl Gesele, SS-Standartenführer, Taktik-Ausbilder an der USR beim 4. RFA-Lehrgang 1941 (1. März 1941-31. Mai 1941); am 12. August 1944 als Kdr. des SS-Panzergrenadier-Regiments 35 verantwortlich für das Massaker von Sant'Anna di Stazzema.
  • Kurt Groß, SS-Sturmbannführer, WE-Leiter, Stabsabteilung VI, 1943 und Kommandeur USR-'Regiment Radolfzell' und stellvertretender Kommandeur der USR 1944/45.
  • Günther Niethammer, SS-Obersturmführer (F), der „Ornithologe von Auschwitz“; nach 1945 enge Verbindungen zur Vogelwarte Radolfzell.
  • Walter Harzer, SS-Standartenführer, Taktik-Ausbilder an der USR beim 4. RFA-Lehrgang 1941 (1. März 1941-31.Mai 1941).
  • Willi Hund (red. aus www.military.wikia.org), SS-Obersturmführer, Zugführer als 19-jähriger Untersturmführer an der USR (1.September 1942 – 2. März 1943).
  • Hans Robert Jauß, SS-Hauptsturmführer. 1941 Führerausbildung, in deren Verlauf Teilnahme am 4. Kriegs-Reserve-Führer-Anwärter-Lehrgang (RFA) an der USR, 1. März - 31. Mai 1941, nach erfolgreichem Abschluss Beförderung zum Führeranwärter der Reserve und SS-Oberscharführer d. R. zum 1. Juni 1941.3
  • Hugo Lausterer, Wachmannschaft des KZ-Außenkommandos, 1941/42.
  • Thomas Müller, Kdr. der USR, Februar 1941 - Februar 1943
  • Anton Mussert, Mitgründer und Vorsitzender der niederländischen nationalsozialistischen NSB, NS-„Führer“ der Niederlande, gründete 1941 die "SS-Freiwilligen-Legion Niederlande". Mussert „rückt am 15.3.1943 (…) nach Radolfzell ein.“4 Näheres zu Funktion und Aufenthaltsdauer in der SS-Kaserne Radolfzell ist bislang nicht bekannt.
  • Max Pausch, III/SS-„Germania“, 1935-1939. SS-Obersturmführer und „Musikführer“ des Bataillons. 1940-1941 SS-Rgt. „Nordland“, 1941-1943 SS-Ers.Btl. 5 „Wiking“. Dezember 1944-Mai 1945 Lagerführung im KZ-Außenlager Gusen II (Mauthausen). In einem Mauthausen-Nebenprozess 1947 zum Tod verurteilt und als Kriegsverbrecher 1948 hingerichtet.
  • Joachim Rumohr, III/SS-„Germania“, 1937 ff. SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS. In Radolfzell verheiratet. Einer der „gefallenen Söhne“ der Stadt Radolfzell, derer am Kriegerdenkmal als „Opfer der Gewaltherrschaft“ namentlich gedacht wird.
  • Josef Seuß, Kommandoführer des KZ-Außenkommandos, 1941/42. Im Dachau-Hauptprozess zum Tod verurteilt und als Kriegsverbrecher hingerichtet.
  • Walter Stein, SS-Oberführer, Führer des SS-Abschnitts XXIX der Allgemeinen SS, Konstanz 1937-1939. Mitverantwortlich für die Synagogen-Zerstörung in Konstanz am 9./10.11.1938 und Koordinator der „Zusammenarbeit“ mit dem Radolfzeller SS-VT-Bataillon an diesem Tag. Markanter Repräsentant der Allgemeinen SS der Region und häufig Gast des III./SS-VT-„Germania“ in Radolfzell.
  • Julius Ueltzhöffer, Kommandoführer des KZ-Außenkommandos Radolfzell 1943, in dieser Funktion Nachfolger von Josef Seuß; mutmaßlich beteiligt am gewaltsamen Tod des KZ-Häftlings Fritz Klose, der am 5. August 1943 tot im Böhringer See aufgefunden wurde.
  • Hermann Wicklein, Führer-Lehrgang an der USR, August-Oktober 1942. Adjutant des Lagerkommandanten in den Konzentrationslagern Herzogenbusch, Ravensbrück und Flossenbürg.

KZ-Außenlager und -Außenkommandos am Bodensee

Weitere Konzentrationslager mit Bezug zu Radolfzell

SS, Waffen-SS

Polizei, Gestapo, RSHA

Nationalsozialistische Erziehungsanstalten

Sonstige


Einzelnachweise

1 Recherchen und Text: Markus Wolter, 2014-2020.
2 Vgl.: Strittmatter, Wolf-Ulrich: Bernhard Dietsche - „Ich blieb ein Bergsteiger und Wanderer in Uniform, auch während des Krieges“, in: Proske, Wolfgang (Hg.). Täter, Helfer, Trittbrettfahrer. Band 4, NS-Belastete aus Oberschwaben, Kugelberg Verlag, Gerstetten 2015, S. 84-97.
3 Vgl.: Westemeier, Jens: Hans Robert Jauß. Jugend, Krieg und Internierung. Konstanz University Press, Konstanz 2016, S. 55 ff.