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2013

  • 08.11.2013 Die Initiative „Stolpersteine in Radolfzell“ reicht einen Antrag auf Genehmigung der Verlegung von Stolpersteinen in Radolfzell ein.
  • 27.09.2013: Benefiz-Veranstaltung für die Stolperstein-Initiative. Das Solarschiff HELIO fährt stündlich von 14 – 17 Uhr vom Radolfzeller Hafen aus in den Untersee. Während der Fahrt werden die Gäste über die Initiative „Stolpersteine in Radolfzell“ informiert.
  • 08.09.2013: Am diesjährigen Tag des offenen Denkmals wird eine vom Pforzheimer Künstler René Dantes geschaffene Gedenkskulptur mit vier Informationstafeln öffentlich eingeweiht. Das in der Zufahrt zum Stabsgebäude der ehemaligen SS-Kaserne (heute RIZ) errichtete Ensemble ist zusammen mit den Informations- und Gedenktafeln am Schießstand und dem Gurs-Mahnmal künftig Teil einer dezentralen NS-Gedenkstätte der Stadt Radolfzell. → vgl. Südkurier, 8.9.2013 und Singener Wochenblatt, 11.9.2013
  • 01.08.2013: Frau Hildegard Bibby, M.A., tritt die im Mai ausgeschriebene Stelle als Historikerin bei der Stadt Radolfzell an.
  • 18.6.2013: In Radolfzell hat sich eine Stolperstein-Initiative gegründet. Am 18.06. tritt sie mit ihrer ersten Informationsveranstaltung an die Öffentlichkeit und stellt Biografien von Radolfzeller Personen vor, für die sie einen Stolperstein verlegen will.
  • 18.06.2013: Der Kaufvertrag für den ehemaligen SS-Schießstand wird unterzeichnet. Der Schießstand inkl. umgebende Waldfläche befindet sich nun im Eigentum der Stadt Radolfzell. → vgl. Singener Wochenblatt 21.6.2013
  • 05.06.2013: Die Abteilungsleiterin „Gedenkstättenarbeit“ der "Landeszentrale für politische Bildung BW", Stuttgart, Frau Sibylle Thelen, traf sich zu einem Ortstermin in Radolfzell (ehemaliger Schießstand, Kaserne, Stadtmuseum) mit Kulturbürgermeisterin Monika Laule, Frau Lucia Bruttel vom Kulturamt und Museumsleiter Achim Fenner. Radolfzell soll noch im Laufe des Jahres als "Gedenkstättenort" anerkannt werden. Dadurch, dass die Planungen und der Informationsfluss nicht transparent und im Vorfeld rechtzeitig kommuniziert wurden, konnte von der „Projektgruppe Radolfzeller Gedenkstätten“, die die Verbindung zwischen Stadt und LpB initiiert hatte und die für die Gestaltung der Schießstand- und Kasernen-Tafeln in Text und Bild wesentlich mitverantwortlich zeichnet, leider niemand teilnehmen.
  • 19.03.2013: Der Radolfzeller Gemeinderat kann sich trotz entsprechendem Gutachten nicht für eine Umbenennung der Lettow-Vorbeck-Str. entscheiden. Die Sitzung dreht sich u.a. um Fragen der Bequemlichkeit der Anwohner und wer die (geringen) Kosten zu tragen habe. Einzelne Gemeinderäte empfinden ihre mutige Entscheidung zur fortgesetzten Ehrung eines Antidemokraten offenbar als Ausdruck von Demokratie. (Vgl. Gutachten, Protokoll und Vorlage zur Sitzung, Berichte im Südkurier 1 2 3 4 sowie Interview mit der Gutachterin Heike Kempe im Seemoz 24.4.2013)
  • Januar bis März 2013: Fortsetzung und Abschluss der vom Staatlichen Hochbauamt verfügten Sanierungsarbeiten am ehemaligen SS-Schießstand, Voraussetzungsklausel des 2012 beschlossenen Rückkaufs durch die Stadt Radolfzell.
  • Februar 2013: Die Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung legen den Termin der Errichtung und Einweihung der Kasernen-Gedenkstätte auf den 8. September 2013, zugleich der diesjährige "Tag des offenen Denkmals", der unter dem Motto stehen wird „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“